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Der Traditionsverein steht vor dem Aus, ist vermutlich bereits zur Winterpause nicht mehr in der Lage, den Spielbetrieb aufrecht zu halten.

Duisburg. Dem MSV Duisburg droht derzeit nicht nur der sportliche Abstieg in die 3. Liga, sondern auch die Insolvenz.

Kurzfristig drei Millionen Euro

Wie aus mehreren übereinstimmenden Medienberichten hervorgeht, benötigt der MSV kurzfristig rund drei Millionen Euro, um die Liquiditätslücke zu schließen. „Es ist eine Operation am offenen Herzen“, beschreibt Utz Brömmekamp, Vertreter und Sanierer der städtischen Immobiliengesellschaft GEBAG, die Anteile am Stadionprojekt besitzt, die kritische Lage.

Auch Geschäftsführer Roland Kentsch gesteht ein, dass der Verein dringend Geld braucht: „Es ist schon so, dass wir möglichst schnell Geld benötigen.“

Auch sportlich läuft es schlecht

Brömmekamp hat bei einer Sitzung der Vereinsgremien bereits einen Sanierungsplan vorgelegt, welcher jedoch eine Satzungsänderung erfordert. Demnach müsste die für den Spielbetrieb zuständige KGaA die Macht erhalten und den Vereinsgremien würde nur noch eine Kontrollfunktion zukommen. Eine solche Strukturänderung müsste zunächst jedoch von einer Vereinsversammlung per Satzungsänderung beschlossen werden.

Der MSV erlebt derzeit auch sportlich eine Talfahrt. Nach den durchwachsenen Leistungen im Vorjahr steht der ehemalige Bundesligist derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz der 2. Bundesliga. Nach 13 Spielen konnten die Duisburger erst neun Punkte sammeln und blieben dabei noch ohne Heimsieg.

 
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