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Über eineinhalb Jahre musste er verletzt passen, ihm drohten Amputation und Karriereende. Jetzt ist er zurück. Julian Koch steigt wieder ins Mannschaftstraining bei Duisburg ein.

Dortmund.  Nach einer Leidenszeit von 20 Monaten ist Julian Koch, Leihgabe von Borussia Dortmund, wieder ins Mannschaftstraining beim MSV Duisburg eingestiegen. Im Februar 2011 verletzte sich der 21-jährige Verteidiger schwer am Knie, es drohte ihm sogar die Amputation des Unterschenkels.

Julian Koch hat nun die Laufschuhe gegen die Fußballschuhe getauscht. Am Sonntag trainierte er wieder mit der Mannschaft. Beim wichtigen Auswärtsspiel gegen den SV Sandhausen möchte er wieder im Kader stehen. „Vielleicht“, scherzt er, „klappt es ja auch schon eine Woche eher gegen Ingolstadt. Es fällt mir einfach schwer, mich zu zügeln.“

Die Zebras können derzeit jede freudige Nachricht gebrauchen, denn in der Liga läuft es nicht. Das Team von Kosta Runjaic steht zurzeit am Tabellenende der 2. Bundesliga. Magere fünf Punkte aus neun Spielen stehen auf dem Punktekonto.

Es drohte das Karriereende

Mehrere Operationen am Knie ließ der Dortmunder über sich ergehen. Zwischenzeitlich war unklar war, ob der ehemalige U21-Nationalspieler überhaupt noch einmal auf dem Platz stehen wird. Schließlich drohte eine Amputation des Unterschenkels, als bei ihm ein Kompartmentsyndrom diagnostiziert wurde. 

Als alles auf dem Weg der Besserung schien, kamen Schmerzen am Meniskus hinzu, doch mit seinem Ehrgeiz schaffte es der Defensivallrounder zurück. Nur sein Trainer traut ihm die volle Belastung noch nicht zu und möchte seinen Schützling lieber langsam aufbauen.

EURE MEINUNG: Traut ihr Julian Koch den Durchbruch nach langer, schwerer Verletzung noch zu?
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