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Der VfL Bochum unterliegt im heimischen Stadion dem 1. FC Kaiserslautern. Die Bochumer haderten, während die Pfälzer sehr zufrieden mit sich schienen.

Bochum. Der VfL Bochum hat auch im Heimspiel am siebten Spieltag der 2. Bundesliga seine Abschlussschwäche nicht abstellen können und verliert mit 1:2 gegen den 1. FC Kaiserslautern.

VfL-Sportdirektor Jens Todt sah zwar eine Verbesserung gegenüber den vorangegangenen Spielen und war dennoch enttäuscht. „Klar, wir wollten gewinnen, aber Lautern war konsequenter. Sie haben verdient gewonnen. Unsere Leistung hat nicht gereicht, um sie in Schwierigkeiten zu bringen. Wir laufen noch nicht mit breiter Brust auf und unsere Stürmer schleppen das Pech mit sich rum. Alle arbeiten hart, aber es reicht noch nicht. Das einzig Positive war: Wir haben ein Tor geschossen. Es war aber mehr drin“, sagte Todt gegenüber sky.

Heintz: „Das war kein Elfer“

Der gute Innenverteidiger Lauterns Dominique Heintz war hingegen einfach froh, dass das Auswärtsspiel gewonnen wurde. „Auswärts haben wir mehr Räume um Fußball zu spielen. Es macht Spaß hier beim FCK, das habe ich mir immer gewünscht“, sagte der Innenverteidiger, der gegen Dedic fast einen Elfmeter verursacht hätte. „Das war nichts“, fügte Heintz an.

Foda ist froh über den Sieg

Lauterns Trainer Franko Foda war ebenfalls begeistert von dem Auftritt seines Teams. „Wir haben toll kombiniert und gegen den Ball gearbeitet. Es war ein starkes Spiel und wir haben verdient gewonnen. Ich bin überglücklich über die Punkte. Sonst hätten wir einige Punkte Rückstand gehabt“, sagte Foda. Dem verletzten Denis Alushi wünscht er nun gute Besserung und hofft, dass er bald wieder einsatzfähig ist. „Er hat eine Knieverletzung. Er hatte ein tolles Spiel gemacht. Hoffentlich geht es ihm bald besser“, so Foda.

Luthe fordert Punkte

Enttäuscht war hingegen der starke Keeper der Bochumer, Andreas Luthe. „Wir  hatten eine gute Ordnung. Es war ein Kampfspiel und zwei Flanken entscheiden das Spiel. Es wäre mehr drin gewesen. Kleinigkeiten entscheiden das Spiel. Wir haben die letzten drei Spiele gut gespielt, nun müssen wir aber auch aus engen Spielen mal Punkte holen“, fordert der Keeper.

Freier: „Hätten Elfer bekommen müssen“

Slawo Freier war hingegen etwas sauer, dass seinem Verein der klare Elfmeter nicht zugesprochen wurde. „Wir hätten den Elfer bekommen müssen. Dann steht es vielleicht 1:1, dann sieht das Spiel wahrscheinlich anders aus, wenn auch die Fans noch einmal alles geben. Nach dem 2:0 ist es schwer zurück zu kommen. Insgesamt müssen wir aber mutiger sein“, sagte Freier.

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