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Nach der anhaltenden sportlichen Talfahrt hat sich der Kiezverein am Mittwoch mit sofortiger Wirkung von Trainer Andre Schubert getrennt.

Hamburg. Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat sich nach der 0:1-Heimniederlage gegen Aufsteiger VfR Aalen mit sofortiger Wirkung von Trainer Andre Schubert getrennt. Das gab der Verein am Mittwoch auf seiner Homepage bekannt.

Mit der Trennung von dem 41 Jahre alten Coach zog St. Pauli Konsequenzen aus der anhaltenden sportlichen Misere. Bislang gewann die Mannschaft, die vor der Saison als Aufstiegsfavorit gehandelt wurde, lediglich eines seiner sieben Zweitliga-Spiele in dieser Spielrunde und rangiert auf Rang 13.

„Die sportliche Entwicklung hat diesen Schritt notwendig gemacht. Das Spiel gegen Aalen war ein Tiefpunkt. Die im Analysegespräch im Mai mit André Schubert von ihm vorgeschlagenen Werkzeuge zur Weiterentwicklung der Mannschaft haben nicht gegriffen. Es ist keine positive Entwicklung zu erkennen. Die Situation ist ernst. Deshalb haben wir gehandelt“, wird Präsident Stefan Orth auf der Homepage der Hamburger zitiert.

Sportdirektor Rachid Azzouzi sagte: „Man hat bei der Mannschaft Ängstlichkeit und Verunsicherung gesehen, außerdem Stagnation in der Entwicklung. Daher mussten wir die Reißleine ziehen. Wir brauchen neue Ansatzpunkte, damit wir mit der Mannschaft aus dieser sehr schwierigen Situation rauskommen.“ Über die Nachfolge Schuberts wollte Azzouzi lediglich: „Ich werde nun eine Liste möglicher Kandidaten erstellen und nach Abstimmung mit dem Präsidium Gespräche führen.“

Zunächst werden die Co-Trainer Thomas Meggle und Timo Schultz sowie Torwarttrainer Mathias Hain das Training leiten und die Mannschaft auf die Spiele gegen Jahn Regensburg und Union Berlin vorbereiten.

Schubert kam vom im Sommer 2011 vom SC Paderborn zum Bundesliga-Absteiger St. Pauli, wo er die Nachfolge des langjährigen Trainers Holger Stanislawaski antrat und einen Vertrag bis Juni 2013 erhielt. Bereits im Sommer hatte es nach dem verpassten Wiederaufstieg Spekulationen über eine vorzeitige Ablösung Schuberts gegeben. Letztlich trennte sich der Verein jedoch zunächst nur vom damaligen Geschäftsführer Sport Helmut Schulte.

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