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Ben-Hatira trotz Raub-Vorwurfs für Mittwoch im Hertha-Kader

Der Mittelfeldmann steht den Berliner am Mittwoch zu Verfügung, obwohl die Polizei gegen ihn ermittelt. Trotz der Vorwürfe stellt sich der Verein hinter seinen Spieler.

Berlin. Änis Ben-Hatira steht trotz des Raub-Vorwurfs gegen ihn im Kader von Hertha BSC für das Zweitligaspiel gegen Dynamo Dresden am Mittwoch (17.30 Uhr). Das entschied Trainer Jos Luhukay nach dem Abschlusstraining, wie der Verein am Dienstag bekannt gab.

Diebstahl steht im Raum

Ben-Hatira war am Wochenende vorübergehend von der Polizei festgenommen worden. Seine ehemalige Freundin warf ihm vor, ihr das Portemonnaie geraubt zu haben. Ben-Hatira bestreitet die Vorwürfe, der Klub unterstützt ihn.

Verwirrendes Szenario

Am Dienstag ließ der Deutsch-Tunesier über seine Anwälte und Hertha BSC erklären, er habe weder die Absicht noch einen Grund gehabt, die Geldbörse zu entwenden. Vielmehr sei es in Ben-Hatiras Auto zu einer Auseinandersetzung gekommen, als seine Ex-Freundin zeitweilig das Fahrzeug nicht verlassen wollte. Dabei sei das Portemonnaie ohne Ben-Hatiras Wissen vor den Rücksitz gefallen. Nach Kontaktaufnahme habe der 24-Jährige der Frau die Rückgabe angeboten, stattdessen sei die Polizei erschienen.

Keine ganz Unbekannte

Bei der Frau handelt es sich um die ehemalige Kandidatin der RTL-Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“, Ines Redjeb. In der Bild schilderte sie den Vorfall mit den Worten: „Wir haben uns um die Tasche gestritten, wir zogen beide daran, wälzten uns auf dem Boden, haben uns angeschrien. Am Ende schmiss er mir die Tasche vor die Füße und fuhr weg.“

EURE MEINUNG: Tut Hertha richtig daran, sich hinter Ben-Hatira zu stellen?
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