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Nach dem Geständnis eines homosexuellen Fußballers in einem anonymen Interview ist eine hitzige Diskussion zu diesem Thema entbrannt. Nicht jeder spricht sich für ein Outing aus.

Berlin. Der ehemalige Präsident des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli, Corny Littmann, hat homosexuellen Profi-Fußballern von einem Outing während der aktiven Laufbahn abgeraten. Dies bringe nur Probleme für den Spieler und den Verein.

Schwule haben Stempel auf

„Für einen schwulen Profi-Fußballer würde das Outing aktuell das Ende seiner Karriere bedeuten. Er müsste befürchten, dass er innerhalb seiner Mannschaft und des Vereins Probleme bekommt“, sagte der bekennende Homosexuelle der Sport Bild.

Hinzu komme die Schwierigkeit bei einem Vereinswechsel: „Ein Klub fragt danach, ob ein Spieler als schwierig gilt. Und: Ein Schwuler gilt für Vereine als schwierig.“

Erstes anonymes Outing

Auslöser der Debatte war ein am vergangenen Mittwoch publiziertes Interview mit einem Bundesliga-Profi im Jugendmagazin Fluter der Bundeszentrale für politische Bildung, in dem sich der Fußballer unter Zusicherung von Anonymität zu seiner Homosexualität bekannte.

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