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Das frühe Saisonstadium bedeutet, dass der FC mit einem Sieg gegen Pauli den Anschluss ans Mittelfeld wahren kann. Folglich versprechen die Worte ein motiviertes Kölner Team.

Köln. Für den Zweitligisten 1. FC Köln muss unter allen Umständen die Bedingung sein, dass der Fokus auf die nächsten Spiele gerichtet sein muss, da die Vergangenheit zum Hadern animieren könnte. Deshalb soll im Top-Spiel gegen den FC St. Pauli der erhoffte Befreiungsschlag in Form von einem Heimsieg bewerkstelligt werden.

Blick geht nach vorne

Bisher hat der FC in den ersten vier Saisonspielen einzig gegen den SV Sandhausen einen Zähler holen können. Die Spiele gegen Braunschweig, Aue und Cottbus wurden jeweils verloren. Doch Keeper Timo Horn ist gegenüber dem Express hoffnungsfroh: „Wir blicken nur nach vorn. Montagabend gegen so einen Gegner vor vollem Haus unter Flutlicht – was will man mehr.“

„Wir wollen Stani & Co. den Sieg schenken

Natürlich ist sich der 19-Jährige auch der Bedeutung dieser Partie für sein Trainerteam bewusst. So wird er ein wenig konkreter: „Wir wollen Stani & Co. den Sieg schenken. Wir haben ja einige mit St.-Pauli-Vergangenheit in den Reihen. Da ist die Motivation natürlich besonders hoch. Aber wir alle sind heiß auf dieses Spiel. Das ist ein hochkarätiger Gegner mit vielen guten Individualisten. Da müssen wir dagegenhalten.“

„Alles auf Sieg gepolt“

Die Motivation rund um das Geißbockheim ist enorm, da man weiß, dass mit einem Sieg in diesem Frühstadium der Saison zumindest der Anschluss ans Tabellenmittelfeld hergestellt werden kann. Eine äußerst lukrative Zielsetzung. Deshalb verkündet auch der nimmermüde Offensivmann Thomas Bröker: „Alles bei uns ist auf den ersten Sieg gepolt.“ Und erklärt: „Wir bleiben ruhig, weil wir wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir müssen an die zweite Hälfte gegen Cottbus anknüpfen und einfach mal das Tor machen. Dann bin ich zuversichtlich, dass wir das Spiel auch gewinnen können.“

Optimismus und Vorfreude am Geißbockheim

Ein ganz entscheidender Grund, warum die Euphorie und speziell die Zuversicht von solch einem enormen Ausmaß erscheint, ist mit den Neuverpflichtungen Anthony Ujah und Sascha Bigalke zu begründen. Dazu sagt Horn:  „Man hat im Training und in den Tests schon seine Qualität gesehen. Er und auch Sascha Bigalke sind gleich gut integriert, sie werden uns weiterhelfen. Da bin ich sicher. Defensiv haben wir in den ersten Spielen recht gut gestanden. Wenn es jetzt noch mit dem Toreschießen klappt – dann wird das schon!“ Auch der aus Mainz verpflichtete Stürmer Ujah zeigt sich voller Vorfreude: „Das ganze Team ist hungrig. Das ist ein großes Spiel. Ich freue mich drauf!“

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