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Für Claus Horstmann, Geschäftsführer in Köln, hätte Kevin Pezzoni auch weiterhin für den FC spielen können. Der Klub habe den Spieler voll unterstützt und nicht gegen ihn agiert.
Köln. Claus Horstmann, Geschäftsführer des 1. FC Köln, hat sich am Sonntag vehement gegen die Kritik von Kevin Pezzoni gewehrt, wonach der Spieler gezwungen worden sein soll, einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben.„Kevin hätte keine Aufhebung unterschreiben müssen“
In einem Interview mit der WELT hatte sich Kevin Pezzoni beschwert, zu seinem Abgang gezwungen worden zu sein. So seien auch die Fanattacken nur ein Vorwand zur Vertragsaufhebung gewesen. Gegen diese Äußerungen hat sich Kölns Geschäftsführer Hortmann nun im Sport1-Doppelpass zur Wehr gesetzt: „Kevin hätte keine Aufhebung unterschreiben müssen und sein Vater hätte keine Pressemitteilung freigeben müssen, wenn man der Meinung gewesen wäre, dass das nicht die richtige Lösung sei.“

„Der Klub hat sich sehr für Kevin eingesetzt“
Weiter sagte Horstmann: „Der Klub hat sich sehr für Kevin eingesetzt und versucht, eine gute Lösung für ihn und seine Fußballkarriere zu finden. In der Vertragsaufhebung haben wir uns noch großzügig gezeigt und sind mit aller Konsequenz gegen die Gewalttäter vorgegangen. Wir haben auch eine Abfindung bezahlt.“ So soll Pezzoni sich auch per SMS und sein Vater in einem Telefongespräch beim FC Köln bedankt haben, demnach sei es die beste Lösung gewesen, den Vertrag aufzulösen.
„Wir haben hier keinerlei Vorteil für den 1. FC Köln erzielen können“
Der Zweitligist und Pezzoni hatten sich nach Fanattacken und Internetmobbing auf eine Vertragsauflösung zum 31. August geeinigt. Danach hat sich der Spieler jedoch über mangelnde Unterstützung des Vereins beschwert. „Wir haben den Vertrag nicht aufgelöst, um vor irgendwelchen Chaoten zu kapitulieren“, betonte Horstmann nochmals. Der 23-jährige Spieler sei von sich auf den Trainer zugegangen und habe erklärt, er könne nicht mehr für den FC spielen. Daraufhin ist es letztlich zu Gesprächen gekommen, die die Vertragsauflösung nach sich zogen: „Wir haben auf der Position nicht nachverpflichtet und haben eine Abfindung gezahlt. Wir haben hier keinerlei Vorteil für den 1. FC Köln erzielen können“, so Horstmann rechtfertigend.
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