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So langatmig das Spiel auch begann, ging Paderborn zweimal gegen die Hertha in Führung. Ronnys Freistöße besorgten jeweils den Ausgleich für die Berliner.

Berlin. Die Saison ist eröffnet, doch noch fragen sich die Fans von Hertha BSC, was sie da gerade gesehen haben. Am Ende stand es 2:2, nachdem der SC Paderborn gleich zweimal in Führung gegangen war. Jos Luhukay und Stephan Schmidt waren allerdings zufrieden mit dem Ergebnis. Peter Niemeyerberichtete vom neuen Schulterschluss mit den Fans.

„Das Unentschieden geschafft“

„In der ersten Halbzeit waren wir klar die bessere Mannschaft, aber wir haben nicht die letzte Genauigkeit im letzten Pass oder der letzten Flanke gehabt“, sagte Luhukay gegenüber Sky und fasste die erste Hälfte damit ziemlich haarscharf zusammen. Paderborn stand hinten drin und wollte mit schnellen Kontern nur hie und da mal nach vorn stechen. Die Hertha mühte sich redlich, doch ohne Erfolg. Paderborn traf in Minute 44.

„Aber auf dem Weg, wie die Mannschaft jetzt die Vorbereitung abgearbeitet hat und heute nicht aufgegeben hat“, fuhr der neue Trainer der Hertha fort, „dass es für uns nicht einfach wird und dass die zweite Liga schwer wird, das wissen wir, aber wir werden unseren Weg nicht ablenken lassen, weil wir das Unentschieden hier heute geschafft haben.“ Ein großes ob von Jos Luhukay für seine Mannschaft, die nach seinen drei Wechseln zwischen Minute 56 und 66 komplett aufdrehte.

Hertha Topfavorit

„Hertha BSC ist Topfavorit und sie sind nicht nur in der Spitze sehr gut besetzt – vor allem auch in der Breite. Und wenn dann natürlich drei solche krasse Spieler dann kommen, dann ist es schwierig darauf auch zu reagieren“, resümierte Paderborns Trainer Stephan Schmidt im Nachhinein. „Das macht die Qualität von Hertha BSC aus und deswegen sind sie für mich auch erster Aufstiegsfavorit.“ Dennoch darf sich Paderborn wegen der gewieften, defensiven Taktik zu Beginn und der steten Erhöhung des Drucks nach dem ersten Ausgleich ebenfalls auf die Schulter klopfen.

Mit den Fans versöhnt?

Peter Niemeyer sagte nach der Partie: „Nach dem Spielverlauf fühle ich mich schon als moralischer Gewinner. Wir kommen nochmal gut zurück nach dem 2:1 und ich glaube, darauf können wir aufbauen.“ Nach Abpfiff waren wieder Pfiffe im Olympiastadion zu hören. Diese konnten genauso gut Aytekin gelten, der sich bei der Ostkurve mit der wenn auch berechtigten Elfmeterentscheidung nicht gerade beliebt gemacht hat. Niemeyer sah kein Problem mit der Anhängerschaft: „Wir waren gerade in der Kurve und ich glaube schon, dass da wieder ein Schulterschluss zwischen uns und den Fans da ist.“

 

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