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Mit drei spektakulären Neuzugang hat die „Alte Dame" ihren Aufstiegsanspruch einmal mehr untermauert. Nun muss die Qualität nur noch auf dem Platz umgesetzt werden.

Berlin. Bei Hertha BSC soll in diesen Tagen mal wieder alles anders, alles besser werden. Wie eigentlich jede Saison. Der direkte Wiederaufstieg ist absolute Pflicht. Nun soll der vielzitierte Slogan: „Kleckern statt Klotzen“, auch in die Tat umgesetzt werden. Mit den Neuzugängen Sami Allagui, Sandro Wagner und Ben Sahar läuft die Realisierung schon einmal vielversprechend an.

Harter Konkurrenzkampf um Aufstieg

Es ist bekannt, dass die folgende Zweitliga-Spielzeit gewiss kein Spaziergang werden wird. Selten gab es so viele Anwärter auf den Bundesliga-Aufstieg. Traditionsteams fühlen sich in der Pflicht in ihre selbsternannte sportliche Heimat zurückzukehren. Das Rennen um die Erstklassigkeit wird gewiss nicht leicht werden. Deshalb wird im Trainingslager im Burgenland nun auch schon eifrig gearbeitet, um die bestmögliche Vorbereitung hinzulegen.

Allagui: „Bessere Perspektive als Bundesligist“

Die Neuzugänge versprechen definitiv eine Qualitätssteigerung. Für den aus Mainz verpflichteten Sami Allagui ist klar: „Hertha ist für mich weiterhin ein Bundesligist. In Berlin stimmt einfach die Perspektive. Sie ist besser als bei manch anderem Bundesligisten. Deshalb habe ich auch für vier Jahre unterschrieben. Den wichtigsten Transfer in diesem Sommer hat Hertha mit dem Trainer gemacht. Er verfügt über viel Erfahrung, hatte überall, wo er war, Erfolg. Ich bin mir sicher, dass wir mit ihm den Aufstieg packen."

Wagner: „Wir müssen uns vor keinem verstecken“

Die letzten Jahre gestalteten sich zu einer ewigen Wanderschaft für den talentierten Sandro Wagner, der einst in der renommierten Jugend des FC Bayern München ausgebildet worden ist. Ob Duisburg, Bremen, Kaiserslautern oder zuletzt abermals Bremen. So richtig heimisch wurde Wagner nicht. Zumindest diesmal ist er von dem Wechsel überzeugt: „Für mich ist das aber der perfekte Schritt. Ich will mich weiterentwickeln und helfen, dass Hertha kommende Saison wieder dort spielt, wo der Klub hingehört – in der Bundesliga. Wir haben viel Qualität im Team, müssen uns vor keinem verstecken. Es wird schwer, uns aufzuhalten“, so ein optimistischer 24-Jährige gegenüber der vereinseigenen Homepage.

Ben Sahar: „Hertha ist ein großer Klub“

Auch beim israelischen Neuzugang ist die Vorfreude auf seinen neuen Verein enorm: „Ich hätte woanders mehr Geld verdienen können, aber Geld war bei diesem Wechsel kein Thema für mich. Ich will spielen und für das Team wichtig sein. Mein Landsmann Almog Cohen von Nürnberg hat mir sofort gesagt, ich muss zu Hertha wechseln. Ich habe eine gute Entscheidung getroffen. Berlin ist eine aufregende Stadt, Hertha ein großer Klub mit tollem Stadion und viel, viel Fan-Kultur.“

EURE MEINUNG: Kann Hertha BSC den direkten Wiederaufstieg schaffen?
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