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Während sich einige Offizielle der Hertha noch an den einen oder anderen Strohhalm klammern, sieht Coach Luhukay das Ganze realistischer und plant für die 2. Liga.
Berlin. Auch wenn die Verantwortlichen von Hertha BSC sich immer noch vehement gegen den sportlichen Abstieg aus der Bundesliga sträuben und die Niederlage auch am grünen Tisch nicht realisieren wollen, setzt der neue Trainer Jos Luhukaydort an, wo man ansetzen sollte: Beim Gang in die Zweitklassigkeit. Nach 34 Ligaspielen, zwei Relegationsspielen und zwei verlorenen Gerichtsverhandlungen eine sehr realitätsbezogene Sichtweise.Planungen für die 2. Liga beginnen
„Nach zwei Relegationsspielen und zwei Gerichtsterminen muss man davon ausgehen, dass es die 2. Liga wird“, sagte Luhukay bei seiner offiziellen Vorstellung in der Haupstadt. „Wir haben schon zwei Wochen verloren, das muss man ehrlich sagen.“ Auch die Außendarstellung seines neuen Brötchengebers stößt beim Niederländer auf wenig Verständnis oder gar Gegenliebe. „Alles, was da passiert ist - da kann ich nichts dafür“, so Luhukay.
Den Blick nach vorne gerichtet
Bereits am dritten August wird die neue Saison im Unterhaus angepfiffen. Da wird es Zeit, sich massiv zu sputen. Grund genug für Luhukay, den Blick professionell nach vorne zu richten, nicht zurückzuschauen und am neuen Team zu arbeiten – mit Hochdruck. „Wenn man einen Umbau hat, muss man zuerst mit dem Gerüst anfangen.“ Dazu wird auf jeden Fall Keeper Kraft gehören, wie einige andere Verteidiger und Mittelfeldakteure. Probleme wird es sicherlich im Sturm geben.

Startschuss am 24. Juni
Luhukay plant den Trainingsstart für die Hertha-Profis am 24. Juni. „Da ist der Trainingsstart geplant“, erklärte Luhukay der Presse. Ab dann wird zum erneuten Angriff auf das Oberhaus des deutschen Fußballs geblasen. Der sofortige Wiederaufsteig ist das erklärte Ziel. Doch Luhukay weiß, dass es ein hartes Stück Arbeit wird, den Betriebsunfall Abstieg zu korrigieren. „Ich habe vollstes Vertrauen in den Manager und Menschen Michael Preetz, denn sonst würde ich hier nicht sitzen“, sagte der Trainer auf Pressefragen, ob man mit der Herthaführung noch zusammenarbeiten könne.
Was geschieht, wenn Gegenbauer und Preetz gehen müssen?
Michael Preetz, der Luhukays Pressekonferenz beiwohnte, musste sich nicht zu seiner Zukunft bei der Hertha äußern. Das werden wohl auf der folgenden Mitgliederversammlung andere Menschen für ihn erledigen. Für den Fall, dass dem Präsidenten Werner Gegenbauer und Michael Preetz als Manager jedoch das Vertrauen entzogen würde, hätte das auch Auswirkungen auf Jos Luhukay sowie seine Tätigkeit in Berlin. Ohne Preetz und Gegenbauer würde das fehlen, was Luhukay schon in Augsburg abging: Die Rückendeckung im Präsidium. „Da habe ich mir noch keine Gedanken gemacht“, beantwortete Luhukay die Frage, wie es für ihn dann bei der Hertha weitergehen würde.
Eure Meinung: Wird Luhukay auch gehen müssen, wenn die Mitglieder dem Präsidenten und dem Manager das Vertrauen entziehen?
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