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In der letzten Spielzeit erlebte der FC eine Chaos-Saison, die mit dem Abstieg endete. Nun soll alles besser und vor allem jünger werden. Das Ziel bleibt der Wiederaufstieg.

Köln. Die Motivation zum Umbruch ist in diesen Tagen beim 1. FC Köln enorm. So gibt es eine neue Führungsriege, genauso wie einen neuen Trainer. Auch die Mannschaft wird nach dem Abstieg aus der Bundesliga ein völlig neues Gesicht bekommen.

Es muss gespart werden

Letztlich wird vieles darauf hinauslaufen, dass viele junge Spieler im Team integriert werden. Kosten sollen gespart werden und daher werden neben Top-Verdiener Lukas Podolski, den es zu Arsenal zieht, wahrscheinlich auch Führungsspieler wie Kapitän Pedro Geromel, Milivoje Novakovic, Sascha Riether und sogar Michael Rensing noch verkauft. Das berichtet der Express. Das klare Ziel ist es, dass Gehalts-Einsparungen von mehr als zehn Millionen Euro erwirtschaftet werden.

Rensing will bleiben, darf aber nicht

Besonders bei Rensing fällt dies schwer, weil der sympathische Torhüter mit herausragenden Leistungen den 1. FC Köln bis zuletzt im Rennen gehalten hat. Der 28-Jährige hatte zuletzt mehrfach betont: „Ich könnte mir vorstellen, auch in der Zweiten Liga zu bleiben.“ Auch Riether gab ehrlich gegenüber dem Express zu: „Mir wurde mitgeteilt, dass ich mir einen neuen Verein suchen soll. Ich würde gerne bleiben, deshalb ist es traurig, dass meine Zeit hier nach nur einem Jahr endet.“

Horn als neuer Stammkeeper?

Das drastische Sparprogramm ist die einzige Möglichkeit für den 1. FC Köln, dass man finanziell in der Zweitklassigkeit überleben kann. Es gibt jedoch vielversprechende Alternativen, wie Keeper Timo Horn, der laut Express deutlich zum Ausdruck brachte, dass er nur als Nummer 1 bleiben möchte. Dazu Vize-Präsident Toni Schumacher: „Das ist auch verständlich. Und wir können es uns nicht erlauben, dass wir so ein Juwel verlieren.“

Vertrauen in die Eigengewächse

Der ehemalige Jugendkoordinator und Ex-Trainer Frank Schaefer ist vom neuen Konzept überzeugt: „Wir haben richtig gute und talentierte Spieler in der Hinterhand. Wir müssen sehen, auf welcher Position wir Bedarf haben.“ So erhalten einige Youngster ihre Chance bei den Profis. Spieler wie Fabian Schnellhardt, Lukas Kübler, Kacper Przbylko werden hochgezogen, etablierte Eigengewächse wie Christian Clemens und Adil Chihi sollen gehalten werden, ebenso talentierte Akteure wie Christopher Buchtmann und Mikael Ishak, die sich deutlich mehr Spielpraxis in der zweiten Bundesliga erhoffen als zuletzt.

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