Kassenrollen-Wurf: St. Pauli legt Berufung ein

Der DFB entschied nach dem Kassenrollenwurf, dass gegen den KSC 5.800 Stehplätze leer bleiben müssen. St. Pauli will diese Strafe nicht akzeptieren.

Hamburg. Der FC St. Pauli will die Strafe von 5.800 leeren Plätzen im Spiel gegen den Karlsruher SC nicht akzeptieren und geht gegen das Urteil des DFB in Berufung.

Kassenrollenwurf gegen Schwegler

Ein Fan der Hamburger hatte mit einer Kassenrolle den Frankfurter Spieler Pirmin Schwegler getroffen. Am Montag entschied der DFB, dass im Heimspiel gegen den KSC 5800 Stehplätze der 24.487 vorhandenen Plätze leer bleiben müssen.

DFB-Chefankläger Anton Nachreiner hatte ursprünglich sogar 13.000 leer stehende Plätze als Strafe gefordert. Bei Pauli hoffte man vergeblich, dass man mit einer Geldstrafe davon kommen würde.

St. Pauli geht in Berufung

Wie der kicker berichtet, sagte Paulis Vize-Präsident nach der Präsidiumssitzung: „Wir werden in Berufung gehen und die Entscheidung der ersten Instanz nicht akzeptieren.“

Der Teilausschluss der Fans soll im Heimspiel gegen den KSC am 12. März zur Geltung kommen.

Eure Meinung: Welche Strafe würdet ihr für St. Pauli gerecht finden?

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