|
|
Frankfurt, Pauli, Fürth, Düsseldorf und Paderborn: Der Aufstiegskampf in der 2. Bundesliga
Der Aufstiegskampf in der 2. Bundesliga verspricht Spaß, Spannung und jede Menge Überraschungen. Die Frage lautet: Wer schafft den begehrten Sprung in die Bundesliga?
Von Henning Klefisch
Bongarts
Berlin. Ein Traditionsverein aus Hessen, der Kultklub schlechtin im deutschen Fußball, die „Unaufsteigbaren“ aus dem Frankenland, ein verschollen geglaubter Klub aus dem Rheinland und ein absoluter Überraschungsverein aus Ostwestfalen sind in der 2. Bundesliga in der Verlosung um die Erstklassigkeit mit dabei. Mit Eintracht Frankfurt, dem FC St. Pauli, Greuther Fürth, Fortuna Düsseldorf und dem SC Paderborn kämpfen zurzeit fünf Mannschaften um den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse. Wir machen für euch den Aufstiegscheck und prüfen die Vereine auf ihre Erstliga-Tauglichkeit.
Eintracht Frankfurt
Die Eintracht steht in der Tabelle da, wo sie nach eigenem Anspruch auch hingehört, an der Spitze. Mit 46 Zählern und einer Tordifferenz von 50:22 haben sie zwei Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz. Schwächen dürfen sich die Frankfurter also keine erlauben.
Der Kader ist hochklassig besetzt mit vielen erstliga-erfahrenen Spielern und sogar einigen Nationalspielern. Wenn die Mannschaft ins Spiel kommt, wie beim 6:1-Kantersieg über den Lokalrivalen FSV Frankfurt, ist sie nur schwer aufzuhalten. Spielerisch gehören die Kicker zum Besten, was die Zweite Bundesliga zu bieten hat. Einzelkönner wie Idrissou, Matmour, Schwegler und vor allem Alex Meier verkörpern absolutes Spitzenniveau.
Der nahmhaft besetzte Kader kann aber auch zu Unruhen innerhalb der Mannschaft führen, weil jeder den Anspruch hat, spielen zu wollen. Ein Bank- oder gar Tribünenplatz wird von einigen Star-Kickern nicht so leicht verkraftet. Wenn ein Gegner aggressiv zu Werke geht und über die Zweikämpfe ins Spiel kommen möchte, behagt dies den SGE-Spielern nicht so sehr.
Die leidenschaftlichen, aber dennoch kritischen Eintracht-Fans, erwarten von Trainer Veh und seinem Team nichts sehnlicher als die direkte Rückkehr in die Bundesliga. Der Abstieg wurde nur als Betriebsunfall deklariert. Der eigene Anspruch ist hoch, viele träumen noch von der glorreichen Vergangenheit. Auch die hochmoderne Commerzbank-Arena genügt höchsten Ansprüchen und gehört zu den schönsten Stadien in Deutschland.
Restprogramm: Paderborn (A); Cottbus (H); Rostock (A); Dresden (H); Union (A); Bochum (H), Duisburg (A); Ingolstadt (H), Aue (H); Aachen (A); München (H); Karlsruhe (A).
Eintracht Frankfurt kann sich letztlich nur selbst schlagen. Alles spricht für den Traditionsverein. Personell und auch sportlich ist der Verein aus der Bankenmetropole der Konkurrenz klar überlegen.
Alles aus der 2. Bundesliga bei Goal.com
FC St. Pauli
Der Bundesliga-Absteiger liegt mit 45 Zählern und einem Torverhältnis von 42:24 auf dem zweiten Tabellenplatz. Damit haben die Hamburger einen Punkt Rückstand auf den Spitzenreiter Frankfurt und auch nur einen Zähler Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz. Es wird also für die Kiezkicker auf die nächsten Wochen ankommen.
Der Kader hat Bundesligaerfahrung und weiß auch häufig spielerisch zu überzeugen. Besonders das Offensiv-Quartett um die dynamischen Bartels, Bruns, Schindler und vor allem Max Kruse gehören zum Besten, was die Zweite Bundesliga derzeit zu bieten hat. Kruse konnte sich sogar schon zehnmal in die Torschützenliste eintragen. Kapitän Fabian Boll befindet sich derzeit mit sechs Treffern und drei Vorlagen in der Form seines Lebens. Auswärts sind die konterstarken Paulianer das drittbeste Team.
Es fällt auf, dass im Kombinationsspiel im Vergleich zu Teams wie Frankfurt, Düsseldorf und Fürth erhebliche Unterschiede zu erkennen sind. Die Mannschaft von Andre Schubert kommt über den Kampf ins Spiel. Besonders am heimischen Millerntor werden sie von ihren frenetischen Fans nach vorne getrieben. Das Spiel gegen tief stehende Gegner kreativ zu gestalten, fällt ihnen sichtlich schwer.
Das Millerntor zwingt die Heimmannschaft, zu rennen und zu kämpfen, bis die Füße schmerzen. Leider ist diese Kulisse Fluch und Segen zugleich, denn häufig agieren die Stadtteilkicker übermotiviert. Schon 15 Gegentore sind die Folge. Die Unterstützung der Fans ist grandios. Bei jedem Heimspiel ist das Stadion rappelvoll und auch auswärts reisen viele Anhänger mit.
Restprogramm: Braunschweig (H); München (A); Karlsruhe (H); Aue (A); Cottbus (H); Düsseldorf (A); FSV Frankfurt (H); Berlin (H); Fürth (A); Rostock (H); Dresden (A), Paderborn (H).
Sollte Pauli die direkten Aufstiegsduelle gegen Mitkonkurrenten für sich entscheiden können, winkt der Aufstieg. Das Team muss sich definitv spielerisch steigern und mehr Souveränität in das zerfahrene Spiel bringen.

Greuther Fürth
Die „Unaufsteigbaren“ aus Fürth wollen es nach 15 langen Jahren Zweitklassigkeit endlich packen. Den Aufstieg in den erlauchten Kreis der Bundesliga zu schaffen, ist nicht nur für Fürth-Boss Helmut Hack das Ziel aller Träume. Greuther Fürth belegt mit 44 Punkten und 47:18 Toren den dritten Platz, welcher zu einem Relegationsspiel gegen den 16. der Bundesliga berechtigt. Damit stehen die Franken zurzeit nur aufgrund des besseren Torverhältnisses auf einem Relegationsplatz.
Das Team von Trainer Mike Büskens ist technisch sehr gut ausgebildet, besonders die schnellen Schröck und Sararer sorgen mit ihrer Dynamik für starke Szenen. Den Angriff zeichnet ungeheure Torgefahr aus. Occean konnte elf Tore erzielen, während Sturmpartner Nöthe schon zehn Tore erzielen konnte. Hinzu kommt Gerald Asamoah, der langjährige Bundesliga-Erfahrung mitbringt. Die Abwehr ist mit erst 18 Gegentreffern die beste der gesamten Liga.
Ein Problem im Aufstiegskampf könnte die psychologische Blockade werden. Zu oft versagten die Nerven in der Vergangenheit. Auch in den letzten Spielen gegen Dresden und Ingolstadt konnten die Fähigkeiten nicht umgesetzt werden. Vor dem gegnerischen Tor müssen die „Kleeblätter an Effizienz zulegen. Das Umfeld ist noch nicht erstligareif. Eine Aufstiegseuphorie ist in Fürth noch nicht erkennbar. Die heimische Trolli-Arena ist selten ausverkauft. Oft verlieren sich nicht einmal 10.000 Zuschauer im heimischen Stadion. Trotzdem erwartet das anspruchsvolle Umfeld nichts Geringeres als den Aufstieg.
Restprogramm: Bochum (H); Duisburg (A); Aachen (H); 1860 (A); KSC (H); Aue (A); Cottbus (H); Braunschweig (A); St.pauli (H); FSV (A); Fortuna (H); Hansa (A).
Vieles spricht für Fürth. Wenn die Chancen vor dem gegnerischen Tor effizienter genutzt werden, winkt der langersehnte Aufstieg. Es sollte aber endlich einmal die notwendige Konstanz in die Leistungen gebracht werden, denn die Konkurrenz schläft nicht.
Fortuna Düsseldorf
Der Herbstmeister aus Düsseldorf hat zuletzt ein wenig geschwächelt, ist nun schon seit sechs Begegnungen sieglos, gewann zuletzt am 5. November beim MSV Duisburg mit 2:0. Mit 44 Punkten und 46:24 Toren stehen die Rheinländer derzeit auf dem undankbaren vierten Rang.
Offensiv gibt es nicht viel Besseres im Unterhaus als die Düsseldorfer Fortuna. Die Offensivabteilung um Rösler, Beister, Bröker und Fink verspricht Tempofußball vom Feinsten. Der Konterfußball ist in der gesamten Liga gefürchtet. Wenn die Fortuna richtig „ins Rollen“ kommt, macht es Spaß, diesen Mix aus Technik, Spielfreude und Dynamik zu bestaunen. Auch die Standards von Rösler und Lambertz sind eine richtige „Waffe“.
Zuletzt erlaubte sich die Fortuna haarsträubende Abwehrfehler, die eiskalt bestraft wurden. Auch der sonst so überragende Lukimya zeigte ungewohnte Konzentrationsprobleme. Die Chancenverwertung war in den letzten Spielen mangelhaft. Nach 15 langen Jahren Erstliga-Abstinenz lechzt das euphorische Umfeld nach der Bundesliga. Der Anspruch ist hoch in der Mode-Metropole, die Begeisterungsfähigkeit auch. In der heimischen Arena durften durchschnittlich knapp 30.000 Zuschauer begrüßt werden. Auch auswärts werden die Rot-Weißen von mehreren Tausend Anhängern begleitet. Der Aufstieg wird vorausgesetzt.
Restprogramm: Aachen (H); KSC (A); Aue (H); Cottbus (A); Braunschweig (H); St.Pauli (H); Hansa (A); FSV (H); Dresden (A); Union (H); Fürth (A); Duisburg (H).
Die Fortuna packt den direkten Aufstieg. Aber nur, wenn sie in den nächsten Spielen in die Erfolgsspur zurückkehrt. Das ungeheure Potenzial wurde in der Hinrunde hinlänglich bewiesen. Alles andere als der Aufstieg wäre eine herbe Enttäuschung.

SC Paderborn
Der SC Paderborn ist das absolute Überraschungsteam im Aufstiegs-Quintett. Mit 43 Zählern und einem Torverhältnis von 35:24 belegen sie derzeit den fünften Platz. Nur zwei Punkte liegen die Paderstädter hinter einem direkten Aufstiegsplatz.
Paderborn bietet tollen Offensivfußball, gepaart mit ansehnlichen Kombinationen. Die Abwehr war bis zum 1:5-Debakel in Fürth die beste der gesamten Liga. Standards von Alban Meha und die Torjägerqualitäten von Nick Proschwitz, der mit 14 Treffern die Torschützenliste anführt, sind weitere Prunkstücke des „Underdogs“. Spielerisch lief es in den letzten Partien nicht so richtig bei den Mannen aus der Domstadt. Oft wurde nur durch Standards Torgefahr erzeugt. Die zwingenden Aktionen aus dem Spiel heraus haben zuletzt gefehlt.
Der Paderborner an sich gilt als bodenständig. Auch die Energie-Team-Arena erscheint nicht gerade als ein Hexenkessel. Man ist hochzufrieden, wie es derzeit läuft. Angesicht des bescheidenen Etats von gut 7 Millionen Euro erwartet keiner in Ostwestfalen den Aufstieg. Auch wenn die rund 5 Millionen Euro Schulden durch die Erstklassigkeit leichter getilgt werden könnten. Für den Provinzverein aus Ostwestfalen gilt: Man kann nur gewinnen.
Restprogramm: Eintracht (H); Aachen (A); Bochum (H); Ingolstadt (A); Duisburg (H); Braunschweig (A); 1860 (H); Aue (A); Cottbus (H); KSC (A); FSV (H); St.Pauli (A).
Ein Aufstieg wird wahrscheinlich mehr Wunsch als Realität bleiben. Im Vergleich zur Aufstiegskonkurrenz fehlt den Paderbornern die nötige Erfahrung, um ernsthaft bis zum Schluss mitreden zu können. Trotzdem wird sich der SCP im oberen Drittel halten können.
Eure Meinung: Wer schafft den Aufstieg in die Bundesliga?
Eintracht Frankfurt
Die Eintracht steht in der Tabelle da, wo sie nach eigenem Anspruch auch hingehört, an der Spitze. Mit 46 Zählern und einer Tordifferenz von 50:22 haben sie zwei Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz. Schwächen dürfen sich die Frankfurter also keine erlauben.
Der Kader ist hochklassig besetzt mit vielen erstliga-erfahrenen Spielern und sogar einigen Nationalspielern. Wenn die Mannschaft ins Spiel kommt, wie beim 6:1-Kantersieg über den Lokalrivalen FSV Frankfurt, ist sie nur schwer aufzuhalten. Spielerisch gehören die Kicker zum Besten, was die Zweite Bundesliga zu bieten hat. Einzelkönner wie Idrissou, Matmour, Schwegler und vor allem Alex Meier verkörpern absolutes Spitzenniveau.
Der nahmhaft besetzte Kader kann aber auch zu Unruhen innerhalb der Mannschaft führen, weil jeder den Anspruch hat, spielen zu wollen. Ein Bank- oder gar Tribünenplatz wird von einigen Star-Kickern nicht so leicht verkraftet. Wenn ein Gegner aggressiv zu Werke geht und über die Zweikämpfe ins Spiel kommen möchte, behagt dies den SGE-Spielern nicht so sehr.
Die leidenschaftlichen, aber dennoch kritischen Eintracht-Fans, erwarten von Trainer Veh und seinem Team nichts sehnlicher als die direkte Rückkehr in die Bundesliga. Der Abstieg wurde nur als Betriebsunfall deklariert. Der eigene Anspruch ist hoch, viele träumen noch von der glorreichen Vergangenheit. Auch die hochmoderne Commerzbank-Arena genügt höchsten Ansprüchen und gehört zu den schönsten Stadien in Deutschland.
Restprogramm: Paderborn (A); Cottbus (H); Rostock (A); Dresden (H); Union (A); Bochum (H), Duisburg (A); Ingolstadt (H), Aue (H); Aachen (A); München (H); Karlsruhe (A).
Eintracht Frankfurt kann sich letztlich nur selbst schlagen. Alles spricht für den Traditionsverein. Personell und auch sportlich ist der Verein aus der Bankenmetropole der Konkurrenz klar überlegen.
Alles aus der 2. Bundesliga bei Goal.com
FC St. Pauli
Der Bundesliga-Absteiger liegt mit 45 Zählern und einem Torverhältnis von 42:24 auf dem zweiten Tabellenplatz. Damit haben die Hamburger einen Punkt Rückstand auf den Spitzenreiter Frankfurt und auch nur einen Zähler Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz. Es wird also für die Kiezkicker auf die nächsten Wochen ankommen.
Der Kader hat Bundesligaerfahrung und weiß auch häufig spielerisch zu überzeugen. Besonders das Offensiv-Quartett um die dynamischen Bartels, Bruns, Schindler und vor allem Max Kruse gehören zum Besten, was die Zweite Bundesliga derzeit zu bieten hat. Kruse konnte sich sogar schon zehnmal in die Torschützenliste eintragen. Kapitän Fabian Boll befindet sich derzeit mit sechs Treffern und drei Vorlagen in der Form seines Lebens. Auswärts sind die konterstarken Paulianer das drittbeste Team.
Es fällt auf, dass im Kombinationsspiel im Vergleich zu Teams wie Frankfurt, Düsseldorf und Fürth erhebliche Unterschiede zu erkennen sind. Die Mannschaft von Andre Schubert kommt über den Kampf ins Spiel. Besonders am heimischen Millerntor werden sie von ihren frenetischen Fans nach vorne getrieben. Das Spiel gegen tief stehende Gegner kreativ zu gestalten, fällt ihnen sichtlich schwer.
Das Millerntor zwingt die Heimmannschaft, zu rennen und zu kämpfen, bis die Füße schmerzen. Leider ist diese Kulisse Fluch und Segen zugleich, denn häufig agieren die Stadtteilkicker übermotiviert. Schon 15 Gegentore sind die Folge. Die Unterstützung der Fans ist grandios. Bei jedem Heimspiel ist das Stadion rappelvoll und auch auswärts reisen viele Anhänger mit.
Restprogramm: Braunschweig (H); München (A); Karlsruhe (H); Aue (A); Cottbus (H); Düsseldorf (A); FSV Frankfurt (H); Berlin (H); Fürth (A); Rostock (H); Dresden (A), Paderborn (H).
Sollte Pauli die direkten Aufstiegsduelle gegen Mitkonkurrenten für sich entscheiden können, winkt der Aufstieg. Das Team muss sich definitv spielerisch steigern und mehr Souveränität in das zerfahrene Spiel bringen.

Greuther Fürth
Die „Unaufsteigbaren“ aus Fürth wollen es nach 15 langen Jahren Zweitklassigkeit endlich packen. Den Aufstieg in den erlauchten Kreis der Bundesliga zu schaffen, ist nicht nur für Fürth-Boss Helmut Hack das Ziel aller Träume. Greuther Fürth belegt mit 44 Punkten und 47:18 Toren den dritten Platz, welcher zu einem Relegationsspiel gegen den 16. der Bundesliga berechtigt. Damit stehen die Franken zurzeit nur aufgrund des besseren Torverhältnisses auf einem Relegationsplatz.
Das Team von Trainer Mike Büskens ist technisch sehr gut ausgebildet, besonders die schnellen Schröck und Sararer sorgen mit ihrer Dynamik für starke Szenen. Den Angriff zeichnet ungeheure Torgefahr aus. Occean konnte elf Tore erzielen, während Sturmpartner Nöthe schon zehn Tore erzielen konnte. Hinzu kommt Gerald Asamoah, der langjährige Bundesliga-Erfahrung mitbringt. Die Abwehr ist mit erst 18 Gegentreffern die beste der gesamten Liga.
Ein Problem im Aufstiegskampf könnte die psychologische Blockade werden. Zu oft versagten die Nerven in der Vergangenheit. Auch in den letzten Spielen gegen Dresden und Ingolstadt konnten die Fähigkeiten nicht umgesetzt werden. Vor dem gegnerischen Tor müssen die „Kleeblätter an Effizienz zulegen. Das Umfeld ist noch nicht erstligareif. Eine Aufstiegseuphorie ist in Fürth noch nicht erkennbar. Die heimische Trolli-Arena ist selten ausverkauft. Oft verlieren sich nicht einmal 10.000 Zuschauer im heimischen Stadion. Trotzdem erwartet das anspruchsvolle Umfeld nichts Geringeres als den Aufstieg.
Restprogramm: Bochum (H); Duisburg (A); Aachen (H); 1860 (A); KSC (H); Aue (A); Cottbus (H); Braunschweig (A); St.pauli (H); FSV (A); Fortuna (H); Hansa (A).
Vieles spricht für Fürth. Wenn die Chancen vor dem gegnerischen Tor effizienter genutzt werden, winkt der langersehnte Aufstieg. Es sollte aber endlich einmal die notwendige Konstanz in die Leistungen gebracht werden, denn die Konkurrenz schläft nicht.
Fortuna Düsseldorf
Der Herbstmeister aus Düsseldorf hat zuletzt ein wenig geschwächelt, ist nun schon seit sechs Begegnungen sieglos, gewann zuletzt am 5. November beim MSV Duisburg mit 2:0. Mit 44 Punkten und 46:24 Toren stehen die Rheinländer derzeit auf dem undankbaren vierten Rang.
Offensiv gibt es nicht viel Besseres im Unterhaus als die Düsseldorfer Fortuna. Die Offensivabteilung um Rösler, Beister, Bröker und Fink verspricht Tempofußball vom Feinsten. Der Konterfußball ist in der gesamten Liga gefürchtet. Wenn die Fortuna richtig „ins Rollen“ kommt, macht es Spaß, diesen Mix aus Technik, Spielfreude und Dynamik zu bestaunen. Auch die Standards von Rösler und Lambertz sind eine richtige „Waffe“.
Zuletzt erlaubte sich die Fortuna haarsträubende Abwehrfehler, die eiskalt bestraft wurden. Auch der sonst so überragende Lukimya zeigte ungewohnte Konzentrationsprobleme. Die Chancenverwertung war in den letzten Spielen mangelhaft. Nach 15 langen Jahren Erstliga-Abstinenz lechzt das euphorische Umfeld nach der Bundesliga. Der Anspruch ist hoch in der Mode-Metropole, die Begeisterungsfähigkeit auch. In der heimischen Arena durften durchschnittlich knapp 30.000 Zuschauer begrüßt werden. Auch auswärts werden die Rot-Weißen von mehreren Tausend Anhängern begleitet. Der Aufstieg wird vorausgesetzt.
Restprogramm: Aachen (H); KSC (A); Aue (H); Cottbus (A); Braunschweig (H); St.Pauli (H); Hansa (A); FSV (H); Dresden (A); Union (H); Fürth (A); Duisburg (H).
Die Fortuna packt den direkten Aufstieg. Aber nur, wenn sie in den nächsten Spielen in die Erfolgsspur zurückkehrt. Das ungeheure Potenzial wurde in der Hinrunde hinlänglich bewiesen. Alles andere als der Aufstieg wäre eine herbe Enttäuschung.

SC Paderborn
Der SC Paderborn ist das absolute Überraschungsteam im Aufstiegs-Quintett. Mit 43 Zählern und einem Torverhältnis von 35:24 belegen sie derzeit den fünften Platz. Nur zwei Punkte liegen die Paderstädter hinter einem direkten Aufstiegsplatz.
Paderborn bietet tollen Offensivfußball, gepaart mit ansehnlichen Kombinationen. Die Abwehr war bis zum 1:5-Debakel in Fürth die beste der gesamten Liga. Standards von Alban Meha und die Torjägerqualitäten von Nick Proschwitz, der mit 14 Treffern die Torschützenliste anführt, sind weitere Prunkstücke des „Underdogs“. Spielerisch lief es in den letzten Partien nicht so richtig bei den Mannen aus der Domstadt. Oft wurde nur durch Standards Torgefahr erzeugt. Die zwingenden Aktionen aus dem Spiel heraus haben zuletzt gefehlt.
Der Paderborner an sich gilt als bodenständig. Auch die Energie-Team-Arena erscheint nicht gerade als ein Hexenkessel. Man ist hochzufrieden, wie es derzeit läuft. Angesicht des bescheidenen Etats von gut 7 Millionen Euro erwartet keiner in Ostwestfalen den Aufstieg. Auch wenn die rund 5 Millionen Euro Schulden durch die Erstklassigkeit leichter getilgt werden könnten. Für den Provinzverein aus Ostwestfalen gilt: Man kann nur gewinnen.
Restprogramm: Eintracht (H); Aachen (A); Bochum (H); Ingolstadt (A); Duisburg (H); Braunschweig (A); 1860 (H); Aue (A); Cottbus (H); KSC (A); FSV (H); St.Pauli (A).
Ein Aufstieg wird wahrscheinlich mehr Wunsch als Realität bleiben. Im Vergleich zur Aufstiegskonkurrenz fehlt den Paderbornern die nötige Erfahrung, um ernsthaft bis zum Schluss mitreden zu können. Trotzdem wird sich der SCP im oberen Drittel halten können.
Eure Meinung: Wer schafft den Aufstieg in die Bundesliga?
Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf
!
Wie bleibt ihr unterwegs am Ball? Verpasst kein Ergebnis mehr!
Wie bleibt ihr unterwegs am Ball? Verpasst kein Ergebnis mehr!
Goal.com-Flutlicht
/* empty because this one does not have controls */?>
-
Eden Hazard und die Geschichte des Millionentransfers, der ihn zu Chelsea führte
Es ging um richtig viel Geld, als der belgische Shootingstar beiden Großklubs aus Manchester absagte und an die „Stamford Bridge“ wechselte. Dort macht er nun so richtig Kasse.
-
Bensingers Bayern – Die FCB-Kolumne: Mit zwei Spitzen gegen dreckige Scheine?
KOLUMNE - Jede Woche gibt euch FCB-Reporter Maximilian Bensinger Einblick in sein Gefühlsleben. Was gibt es Neues an der Säbener Straße? Emotional und erschreckend subjektiv!
-
Mit Giovinco, M'Vila & van der Wiel: Die EM-Stars, die in diesem Sommer wechseln könnten
Die EM bietet den teilnehmenden Akteuren die Möglichkeit, sich ins Schaufenster zu stellen, um sich für neue Klubs zu empfehlen - wir bieten einen Überblick der Wechselkandidaten.
-
Starte dein eigenes Tippspiel auf Kicktipp.de!
Ob Bundesliga, Fußball International oder EM 2012 - Tippe jetzt online gegen Freunde und Kollegen in deiner eigenen Tipprunde