Nach dem Remis in Düsseldorf: Armin Veh tritt gegen Rösler nach

Nach dem Spiel bei Fortuna Düsseldorf greift Armin Veh erneut Sascha Rösler an: „Was der treibt, hat mit Fußball nichts zu tun.“

Von Fabian Biastoch

Sascha Rösler von Fortuna Düsseldorf
Bongarts
Düsseldorf. Nach dem Abpfiff des Spiels bei Fortuna Düsseldorf suchte man den Trainer von Eintracht Frankfurt vergeblich. Armin Veh musste schon vorher gehen und boykottierte hinterher die Pressekonferenz. Am Dienstag hat er seine Meinung  noch einmal bekräftigt und nicht zuletzt Sascha Rösler stark kritisiert.

Verbalattacken am Rande des Spiels

Es war am Ende ein hitziges Match in der Zweiten Bundesliga. Man trennte sich in Düsseldorf letztlich mit einem 1:1-Unentschieden. Begleitet wurde es vom persönlichen Scharmützel zwischen Veh und Rösler.  Am Spielfeldrand tobte Eintracht-Coach Veh und auf dem Spielfeld reagierte Fortunen-Kapitän Rösler. Das Ergebnis: Beide mussten frühzeitig in die Kabine. Doch auch vor Anpfiff ging es nicht behaglich zu.

„Zehn Elfmeter sprechen für sich“

Vor der Abreise in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt unterstellte Armin Veh, dass die Düsseldorfer vor allem Schauspieler auf den Platz schicken würden - allen voran Sascha Rösler. Die hohe Anzahl der Strafstösse spreche für sich, sagte er.

Norbert Meier wirkt auf den Linienrichter ein

Kurz vor Abpfiff kam dann auch noch der elfte Strafstoß hinzu. Die Entscheidung traf Referee Dr. Felix Brych, der eigentlich weiterspielen lassen wollte, erst nach Rücksprache mit seinem Assistenten an der Linie. Eintracht-Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen sprach hierbei von Einflussnahme durch den Düsseldorfer Trainer Norbert Meier. Er schimpfte gegenüber Sport1, dass der Trainer 90 Minuten auf den Assistenten eingehämmert habe. „Stets beide Hände erhoben, permanent was fordern und auf den Linienrichter einwirken - ununterbrochen von der ersten bis zur letzten Minute“, so Bruchhagen weiter.

Veh: Rösler ist „ein Schauspieler“

Armin Veh betonte auf einer Pressekoferenz am Dienstag ebenfalls, dass der Elfmeter zu Unrecht gegeben wurde. Aber nicht der Strafstoß habe ihn gestört, sondern das Verhalten von Sascha Rösler. Der habe ihn nach dem verwandeltem Elfer beleidigt. „Das allerschlimmste für mich ist, dass er als Leader hingestellt wird“, sagte er über den Kapitän der Düsseldorfer. Er bekräftigte weiter, dass es so etwas in seinem Team „nicht geben werde“. Es sei „schade für den deutschen Fußball, dass man dafür nicht bestraft wird. Was der treibt, hat mit Fußball nichts zu tun.“

Eure Meinung: Hat Veh mit seiner Kritik Recht?

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