Neururer wohl zum MSV, Hansa sucht noch

Der MSV Duisburg steht scheinbar vor einer Einigung mit Peter Neururer. Wie aus Vereinskreisen zu hören ist, wird der ehemalige Trainer vom VfL Bochum und von Hannover 96 als Nachfolger von Rudi Bommer einspringen. Noch keine neuen Erkenntnisse gibt es hingegen in Rostock, wo aber ähnliche Kandidaten wie zuletzt beim MSV in die Runde geworfen werden. Nun scheint aber dabei Thomas Doll kein Kandidat mehr zu sein.

13.11.2008 15:13:10

Peter Neururer (AFP)
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Peter Neururer (AFP)

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Von Dennis WEINACHT

Duisburg/Rostock. Unter Berufung auf vereinsinterne Kreise berichten am Donnerstag verschiedene Zeitungen und Online-Portale, dass Peter Neururer neuer Trainer beim MSV Duisburg wird. Der Coach wollte das gegenüber „Reviersport“ nicht bestätigen, erklärte aber, dass es Gespräche gab, die wohl kurz vor dem Abschluss stehen: „Wir müssen noch über kleinere Details sprechen.“ Damit dürften wohl die weiteren Kandidaten mit Wolfgang Wolf und Ewald Lienen aus dem Rennen sein. Beide hatten zuletzt bekräftigt, dass sie sich ein Engagement bei den „Zebras“ vorstellen könnten. Nach einem zweieinhalbstündigen Gespräch zwischen Sportdirektor Bruno Hübner und Neururer haben sich die Verhandlungspartner wohl angenähert. Auch die Einschätzung des Trainers klingt nicht abgeneigt: „Der MSV ist eine sehr interessante und reizvolle Aufgabe.“

Scholz am Sonntag auf der Bank

Und obwohl der neue Mann an der Seitenlinie in den nächsten Tagen vorgestellt werden soll, wird gegen Greuther Fürth am Sonntag noch Interims-Trainer Heiko Scholz auf der Bank sitzen. Dann wird er womöglich den Stuhl räumen müssen für Peter Neururer. Dieser bringt im Übrigen schon einiges an Erfahrung mit, arbeitete in Deutschland für zwölf verschiedene Vereine als Trainer. Mal sehen, ob das gut geht. Es scheint ja nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann die Bestätigung vom Verein folgt.

Doll nicht nach Rostock

Davon ist Hansa Rostock noch meilenweit entfernt. Nachdem vor wenigen Tagen Thomas Doll als sicherer Nachfolger von Frank Pagelsdorf galt, gab es nun ein klares Dementi vom Vorstandschef Dirk Grabow: „Wir haben keinen Kontakt zu Thomas Doll. Unsere Überlegungen gehen in eine andere Richtung.“ Und deshalb werden nun die Kandidaten, die in Duisburg keine Chance erhalten sollen, in die Runde geworfen. Ewald Lienen wird dort ebenso genannt wie Wolfgang Wolf. Während diese Spekulationen aber recht willkürlich wirken, verdichten sich die Anzeichen um Petrik Sander. Er hatte schon in Cottbus gezeigt, dass er mit jungen Spielern in der Zweiten Liga bestehen kann.

In den kommenden Tagen wird es also einiges an Gesprächsstoff geben. Und möglicherweise kommt es ja wie so oft und am Ende werden Trainer vorgestellte, mit denen zuvor kaum einer gerechnet hat. Auch wenn das in Duisburg derzeit höchst unwahrscheinlich ist...

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