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Nach dem Rücktritt von Philipp Lahm sucht die DFB-Elf nach einem neuen Chef. Neben Manuel Neuer sind auch Schweinsteiger, Hummels und Khedira Kandidaten für die Kapitänsbinde.

Berlin. Torwart Manuel Neuer kann sich die Nachfolge von Philipp Lahm als Kapitän der deutschen Nationalmannschaft durchaus vorstellen. "Auf jeden Fall würde ich mir das Kapitänsamt zutrauen. Darüber müsste man mit dem Trainer und einigen Spielern sprechen, um die sinnvollste Lösung zu finden", sagte der Fußballer des Jahres im Interview mit dem kicker.

Wenn er selbst Trainer wäre, führte Neuer weiter aus, würde er jedoch "einen aus dem Mittelfeld nehmen, da ist die Kommunikation mit dem Schiedsrichter besser gegeben".

Neben dem 28 Jahre alten Keeper von Bayern München wird vor allem sein Bayern-Kollege Bastian Schweinsteiger (30) als künftiger Spielführer des Weltmeisters genannt. Als Kandidaten gelten zudem Mats Hummels (25), gerade erst bei Borussia Dortmund zum Kapitän gekürt, und Sami Khedira (27).

Bisher kein Kommentar vom Bundestrainer

Nach dem Rücktritt von Lahm hat sich Bundestrainer Joachim Löw zu dem Thema bislang noch nicht geäußert. Er muss bis zum ersten Länderspiel der Saison am 3. September in Düsseldorf gegen Vizeweltmeister Argentinien eine Entscheidung treffen.

Neuer sieht sich aber auch ohne Binde schon als Führungsspieler bei Bayern und in der DFB-Auswahl. "Das merkt man in Gesprächen mit den Verantwortlichen, wenn sie meine Meinung erfragen oder wenn intern über Fußball gesprochen wird. Ich glaube, ich habe in der Mannschaft ein Wörtchen mitzureden und in den letzten Jahren an Respekt und Ansehen gewonnen. Die Verantwortlichen im Verein haben mich dazu angehalten und dabei unterstützt", betonte der frühere Schalker.

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