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Bastian Schweinsteiger: "Hätte gerne noch mit Philipp Lahm gespielt"

Der bisherige DFB-Vizekapitän bedauert den Rücktritt seines Münchener Teamkollegen. Er selbst hat - vielleicht als neuer Kapitän - in der Zukunft noch viel mit der Nationalelf vor.

Portland. Bastian Schweinsteiger bedauert den Rücktritt von Philipp Lahm aus der Nationalmannschaft . Im Rahmen der US-Tour des FC Bayern äußerte er sich zur Kapitänsnachfolge in der DFB-Elf, seinem 30. Geburtstag und der Gier nach weiteren Titeln. Mannschaftskollege Manuel Neuer zeigt sich indes gesprächsbereit und freut sich auf die neue Saison.

"Es ist natürlich schade, wir hatten immer eine sehr, sehr schöne Zeit in der Nationalelf, er ist ein Weltklasse-Rechtsverteidiger - wenn nicht der beste der Welt", lobte Schweinsteiger seinen zurückgetretenen Mannschaftskollegen in höchsten Tönen. "Wir werden da sicher eine Lösung finden. Aber es ist schade - ich hätte gerne noch mit ihm das ein oder andere Spiel gemacht", so Schweinsteiger weiter.

Er selber hege keine Rücktrittsgedanken und habe seinen Hunger nach Titeln keinesfalls gestillt: "Das Gefühl, einen Pokal am Ende der Saison in der Hand zu haben, ist eigentlich das schönste."

30! Na und!

Daran ändere auch sein Alter, bei dem mittlerweile die "3" vorne steht, nichts - im Gegenteil. "Je mehr Erfahrung man mitbringt, desto besser. Das ist im Fußball ganz wichtig." Schweinsteiger hat noch Großes vor - mit dem FC Bayern und der Nationalmannschaft.

Ob er diese in Zukunft als Kapitän auf das Feld führen wird, wolle und könne er nicht einschätzen oder bewerten: "Wir haben viele Spieler, die Kapitän sein können. Der Bundestrainer entscheidet."

"Da werden Gespräche kommen"

Teamkollege Manuel Neuer äußerte sich da schon etwas konkreter. "Wenn Jogi Löw mich anspricht, würde ich erstmal mit ihm reden. Wenn's konkret wird, wird man sich zusammensetzen. Es ist eine Entscheidung, die man nicht jetzt treffen muss, da werden Gespräche kommen. Dann wird irgendwann eine Entscheidung fallen."

Einig waren sich die beiden FCB-Profis darin, dass die Weltmeister voller Stolz und Selbstvertrauen zu ihren Vereinen zurückgekehrt seien. "Ich habe einige Glückwünsche bekommen, auch vom ein oder anderen aus dem Ausland. Man merkt die Anerkennung", erklärte Schweinsteiger. Klar sei aber auch, dass man sich auf dem WM-Titel nicht ausruhen könne. "Wir wissen, dass wir nichts geschenkt bekommen", ergänze Neuer.

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