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Thomas Müller: "Werden im Weltfußball eine prägende Rolle spielen"

Nach dem WM-Titel gibt es neue Ziele. Auch wenn der Bayern-Profi schon beinahe alles erreicht hat, fehlt es ihm weiterhin nicht an Antrieb.

München. Nur vier deutschen Nationalteams ist es je gelungen, die Weltmeisterschafts-Trophäe in die Höhe zu stemmen. "Dass man da dazugehört, hat man noch nicht realisiert", gesteht Thomas Müller rund eine Woche nach dem 1:0-Finalsieg gegen Argentinien.

Für ihn persönlich gebe es nun "keine Titel mehr, die man auf der Autogrammkarte noch braucht", stellt der mit seinen 24 Jahren bereits so hoch dekorierte Spaßvogel im kicker fest. Schiebt er das Augenwzinkern beiseite, ist der Ehrgeiz für die kommenden Jahre aber dennoch unverkennbar: "Wir wollen dranbleiben. Wir werden sicher im Weltfußball eine prägende Rolle spielen", betont Müller.

Ein Stückchen Heimat

Momentan ist allerdings lediglich Erholung angesagt, die Heimat hat ihn wieder. "Daheim habe ich mir zuerst eine Leberkässemmel beim Metzger gekauft", berichtet der Offensivakteur von seiner Rückkehr aus Brasilien. "Dann war ich wieder zu Hause angekommen."

Der Umgang mit den Fans sei in den letzten Tagen wenig stressig gewesen. "Die wollen gar nix von einem, sondern sich nur bedanken für die tolle WM-Zeit. Da sieht man, wofür man die Arbeit reingesteckt hat", freut sich Müller.

Bliebe noch die Diskussion um den von einigen Medien als umstritten angesehenen "Gaucho-Tanz" bei der großen Welcome-Party am Brandenburger Tor. "Es war in keiner Weise eine negative Absicht dahinter", besänftigt der Bayern-Profi. "Wer da was Negatives sucht, hat zu Hause zu wenige Probleme."

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