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Bundestrainer Joachim Löw: "Ausfall von Ilkay Gündogan sehr schwierig"

Der Bundestrainer äußerte sich zum Ausfall des Dortmunder Spielmachers. Außerdem lobte er zwei reifer gewordene Spieler und kritisierte den Kreativdirektor aus London.

Hamburg. Joachim Löw sieht vor allem den Ausfall von Ilkay Gündogan bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien als "sehr schwierig" an. Zudem sei die Lage im Länderspieljahr 2014 für Deutschland zuweilen "bedenklich" gewesen. Neben dem Sechser, der aufgrund einer Wirbelsäulenstauchung die WM verpasst, fielen noch unter anderem Mats Hummels, Bastian Schweinsteiger, Mesut Özil und Sami Khedira länger aus.

"Der Ausfall von Gündogan ist für uns schwierig, weil er uns in Top-Form in Brasilien sehr gut getan hätte", erklärte Löw im Kicker-Interview. Zudem sagte der Bundestrainer, dass hinter Marcel Schmelzer, Marcell Jansen und Benedikt Höwedes nach kleineren Verletzungen ebenfalls noch Fragezeichen stehen.

"Reus und Götze weiterentwickelt"

Insbesondere Anfang März zum Zeitpunkt des Länderspiels gegen Chile "hat sich die Situation für mich als bedenklich dargestellt, weil zu viele Spieler verletzt oder zumindest nicht im Rhythmus waren", so Löw weiter.

Im Vergleich zu 2012 sei die "Mannschaft aber reifer geworden. Vor allem Marco Reus oder Mario Götze haben sich in den zwei Jahren weiterentwickelt", erklärte der Bundestrainer.

Kritik an Özil

Doch auch Mesut Özil sei ein wichtiger Bestandteil der deutschen Nationalmannschaft. Dennoch bemängelt Löw dessen Auftreten: "Mesut muss an seiner Körpersprache arbeiten. Das weiß er von mir, das weiß er auch von Arsene Wenger."

Trotz seiner technischen Fertigkeiten müsse er sein Spiel ändern. "Er muss auch dann, wenn ihm mal etwas misslingt oder er eine entscheidende Situation nicht glücklich löst, zeigen, dass er dies wegsteckt", so Löw.

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