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Basti Schweinsteiger ist Führungsspieler beim FC Bayern München. Nach überstandener Verletzung ist er die letzten Wochen wieder auf einem sehr guten Weg.

München. Der FC Bayern München spielt erneut eine grandiose Saison. Bastian Schweinsteiger sorgt dafür, dass die nötige Stabilität im Mittelfeld bestehen bleibt, ist die Führungspersönlichkeit beim Rekordmeister. Dazu verhelfe ihm der nötige "Weitblick". "In einer gewissen Art und Weise auch die richtigen Worte", erklärt er im Magazin Südstern.

Allerdings will der Mittelfeldmotor gar nicht immer als der eine Führungsspieler im Team angesehen werden. "Mir wäre es aber am liebsten, jeder würde Verantwortung übernehmen, jeder würde reden. Aber es gibt eben Spieler, die da ruhiger sind" sagt Schweinsteiger. Wichtig sei aber, dass ein Spieler seiner Sorte "das Zepter auch in schwierigen Situationen in die Hand nimmt." Dafür sei vor allem das Vertrauen vom Trainer und der Mannschaft wichtig.

"Ich möchte den Titel"

In der Champions League stehen die Bayern auch in dieser Saison wieder im Halbfinale. In der kommenden Woche wartet Real Madrid. Die Königlichen haben bereits den FC Schalke 04 und Borussia Dortmund ausgeschaltet. Schweinsteiger will dann etwas Historisches schaffen. "Ich möchte den Titel in der Champions League gerne verteidigen, das ist unser Ziel. Denn das hat noch keine andere Mannschaft geschafft", erklärt er.

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Dafür sei es wichtig, "gut vorbereitet" zu sein. Weiterhin sagt Schweinsteiger, dass es "auf Nuancen" ankommt. Man müsse schon "im Vorfeld dafür sorgen, dass du darauf reagieren kannst. In großen Spielen mit Gegnern auf gleichem Niveau entscheiden diese Kleinigkeiten über Titel." So ist vor allem das Spielsystem seiner Mannschaft wichtig. "Bei uns ist es so, dass wir die Spiele dominieren wollen. Wenn wir Pressing spielen, muss aber nicht nur die Defensive stehen: Die Jungs vorne sind unseren ersten Verteidiger", macht der Nationalspieler deutlich.

Doch nicht nur mit seinem Verein will er erfolgreich sein, sondern auch mit der Nationalmannschaft, mit der er im Sommer in Brasilien antritt. "Klar will ich auch Erfolg bei der Weltmeisterschaft in Brasilien haben. Ich finde allerdings, man darf dabei nicht den Fehler machen, von Anfang an nur vom WM-Titel zu sprechen", dämpft der 29-Jährige die Erwartungen.

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