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Vor der Nominierung des WM-Kaders gibt es einige Fragezeichen. Gomez droht auszufallen, bei Gündogan sieht es noch schlimmer aus ...

Florenz/Dortmund. Joachim Löw steht vor einer schwierigen Entscheidung. In sechs Wochen muss der Bundestrainer den vorläufigen WM-Kader benennen, Mario Gomez droht nach seiner erneuten Verletzung aber bis zu vier Wochen auszufallen. Bei Borussia Dortmunds Ilkay Gündogan sieht es noch schlechter aus. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke glaubt aber zumindest an baldige Klarheit über die Zukunft des Mittelfelfdmannes.

Wie der Kicker berichtet, entpuppte sich Gomez' erneute Knieverletzung am Sontag beim 1:0-Sieg des AC Florenz gegen Neapel als schwere Bänderdehnung. Der Stürmer muss jetzt zunächst eine Woche komplett pausieren, ehe das Knie erneut begutachtet wird. Bis zu vier Wochen könnte der 28-Jährige im schlimmsten Fall verpassen.

Somit würde Gomez mit minimalster Wettkampf-Praxis in die WM gehen. Bereits von Mitte September bis Mitte Februar war er wegen eines Innenbandanrisses im Knie ausgefallen.

Gündogan kritisch - baldige Zukunftsentscheidung?

Für Ilkay Gündogan ist die Verletzungsmisere noch bitterer. Der 23-Jährige plagt sich seit Monaten mit Rückenproblemen herum und absolvierte in der gesamten Saison erst drei Pflichtspiele. Seit Mitte August stand der Mittelfeldspieler vom BVB nicht mehr auf dem Platz, laut dem Kicker gibt es kaum noch Hoffnung auf eine rechtzeitige Genesung bis zum Turnier in Brasilien.

Dennoch könnte es bald für die Dortmunder Fans Grund zur Freude geben. Seit Monaten halten sich trotz der Verletzung Wechselgerüchte um den Nationalspieler, dessen Vertrag nach der kommenden Saison ausläuft. Bald soll es Klarheit geben.

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"Was den Vertrag angeht, wird es kein langer Prozess, der sich ewig hinzieht", versprach BVB-Geschäftsführer Watzke im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters: "Ich denke es wird nicht mehr als noch ein paar Wochen dauern."

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