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Nach seiner Verletzungspause will der Italien-Legionär nun wieder angreifen. Der Angreifer möchte unbedingt fit zur WM und will sich dem Bundestrainer wieder aufdrängen.

Köln. Der Nationalstürmer Miroslav Klose vom italienischen Erstligisten Lazio Rom fühlt sich von der Generalkritik des Bundestrainers Joachim Löw "nicht angesprochen" und vertraut auf seine Erfahrung.

"Ich weiß, wie man sich für ein Turnier vorbereiten muss", sagte der 35-Jährige im Interview mit Sport Bild plus. Wer jetzt erst anfange, sich für die WM in Brasilien in Form zu bringen, sei ohnehin zu spät dran.

"Ich habe ja Gott sei Dank schon drei Weltmeisterschaften wie Europameisterschaften gespielt und weiß, worauf es ankommt", sagte Klose: "Wer glaubt, zwei Wochen Trainingslager in Südtirol reichen, um fit für so ein Turnier zu werden, dem hilft auch kein Weckruf mehr."

"Niemand hat einen Freifahrtschein"

Löw hatte die Spieler eindringlich an ihre Verantwortung bezüglich ihrer Fitness erinnert. "Was der Trainer angesprochen hat, ist, dass alle etwas machen müssen. Niemand hat einen Freifahrtschein, nur ganz wenige sind gesetzt. Unser Konkurrenzkampf auf jeder Position ist sehr groß. Jedem ist bewusst, dass es Härtefälle geben wird", sagte Klose.

Was seine Zukunft nach der WM angeht, ist Klose unschlüssig. Lazio bietet einen Einjahresvertrag, doch der Rekordtorschütze der Nationalmannschaft (wie Gerd Müller 68 Tore) will noch "zwei Jahre auf einem hohen Level spielen". Derzeit liefen "viele Gespräche", er erfahre hohe Wertschätzung: "Offenbar bin ich noch interessant."

EURE MEINUNG: Muss Klose um seine WM-Teilnahme bangen?

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