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Kevin Großkreutz macht sich Hoffnung auf WM-Teilnahme

Woche für Woche ruft der Allrounder konstant seine Leistungen ab. Daher macht er sich Hoffnung auf die WM-Teilnahme. In der Rückrunde soll Löw noch überzeugt werden.

Dortmund. Bei Borussia Dortmund spielte Kevin Großkreutz in der Hinrunde als Rechtsverteidiger auf. Nicht zuletzt deshalb hofft er noch auf den WM-Zug des DFB-Teams nach Brasilien aufzuspringen und im Frühjahr auf sich aufmerksam zu machen.

"Ich kann mich nur durch meine Leistungen im Verein für die Nationalmannschaft empfehlen", betonte der 25-Jährige im Kicker-Interview. Seine Kampfansage: "Genau das habe ich in der Rückrunde vor, dann lasse ich mich überraschen." Über eine Teilnahme am Zuckerhut würde er sich "riesig freuen".

Bundestrainer Joachim Löw hatte Großkreutz trotz starker Leistungen nicht für die Testspiele gegen Italien und England berücksichtigt. "Natürlich gab es diese Hoffnung. Dass sie sich nicht erfüllte, habe ich aber akzeptiert", so der Ur-Dortmunder.

Angesichts der Verletzungsmisere im defensiven Mittelfeld und einem möglichen Einsatz von Kapitän Philipp Lahm auf der Sechser-Position wäre es "möglich, dass sich meine Aussichten dadurch vergrößern". Dennoch relativierte Großkreutz: "Das ist reine Theorie."

"Mit Meisterschaft nicht mehr beschäftigen"

Zunächst gilt es den Stammplatz beim BVB zu verteidigen, denn die Konkurrenz ist groß: Lukasz Piszczek, der etatmäßige Rechtsverteidiger, kehrte nach langer Zwangspause zurück. Droht nun die Bank? "Er ist ein Weltklasse-Außenverteidiger, daran besteht kein Zweifel", so Großkreutz: "Der Trainer wird Mittel und Wege finden, dass wir beide zum Zug kommen."

Mit Dortmund hat er für die Rückrunde ein klares Ziel: "Wir sollten uns darauf konzentrieren, Zweiter oder Dritter zu werden." Bayern sei mit zwölf Punkten Vorsprung dagegen außer Reichweite: "Mit dem Meistertitel müssen wir uns nicht mehr beschäftigen."

Zudem möchte Großkreutz, dessen Kontrakt bis 2016 läuft, in die nächste Runde der Champions League. Der Achtelfinalgegner scheint schlagbar: "Natürlich gab es im Lostopf unangenehmere Gegner als Zenit St. Petersburg", erklärte der dreifache Nationalspieler: "Dennoch wird es nicht einfach." Trotz des verlorenen Finals gegen den FC Bayern München wolle man "irgendwann diesen Pokal nach Dortmund holen".

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