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Lothar Matthäus: "Die kleinen Gegner sind die gefährlichen"

Der ehemalige Nationalspieler zählt die deutsche Mannschaft zum Favoritenkreis bei der WM. Dennoch könnte man vor allem über die kleinen Teams stolpern.

Costa do Sauipe. Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus warnt vor der WM-Gruppen-Auslosung am Freitag in Costa do Sauipe vor den sogenannten "Kleinen". "Die kleinen Gegner können am Ende die gefährlichen sein", sagte der 52-Jährige dem SID. Der fünfmalige WM-Teilnehmer ist bei der Ziehung im Badeort am Atlantik eine von acht Fußball-Galionsfiguren, die die Auslosung vornehmen.

"Ich würde mich sehr freuen, wenn wir nach 24 Jahren wieder einen WM-Titel holen könnten", sagte Matthäus zu den Chancen der deutschen Nationalmannschaft, "die Mannschaft hat die Qualität, bei der WM eine gute Rolle zu spielen. So wie sie zuletzt gespielt hat, gehört sie zum engeren Favoritenkreis."

Für das WM-Gastgeberland Brasilien sei die Endrunde eine "große Herausforderung, das ganze Land kann davon profitieren wie wir 2006. Brasilien kann auf sich aufmerksam machen und zeigen, wie schön Brasilien ist". Der 150-malige Nationalspieler war einst auch in Brasilien als Trainer tätig: "Ich kenne Brasilien seit 30 Jahren und kenne mich sehr gut aus."

Extrembedingungen kein Hindernis

Der Franke glaubt, dass die deutsche Mannschaft die langen Reisen und großen Temperaturunterschiede bei der WM im kommenden Jahr meistern wird. "Ich habe fünf Weltmeisterschaften gespielt. Auch in den USA 1994 gab es große Distanzen zu überwinden, oder in Mexiko 1986 haben wir bei 45 Grad in der Mittagszeit gespielt. Im Verband machen sie alles, um beste Voraussetzungen zu haben. Die Mannschaft um die Mannschaft herum funktioniert", betonte Matthäus.

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