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Der Lazio-Star hat sich im Ligaspiel gegen Parma die Schulter ausgerenkt, Mertesacker und Özil sind grippekrank.

München. Bundestrainer Joachim Löw drohen beim Klassiker gegen Italien am Freitag in Mailand gleich drei prominente Ausfälle. Rekord-Torjäger Miroslav Klose ist an der Schulter verletzt, Spielmacher Mesut Özil und Abwehrchef Per Mertesacker sind grippekrank. Während der 35 Jahre alte Klose zu Untersuchungen am Montag zum Treffpunkt der Nationalmannschaft nach München anreiste, blieben die beiden England-Legionäre vom FC Arsenal zunächst in London.

"Miro ist auf die Schulter gefallen. Er lässt sich behandeln und dann wird man weitersehen", sagte Löw nach seiner Ankunft am Montagmittag im Hilton-Hotel am Tucherpark. Der 35-Jährige hat sich Medienberichten aus Italien zufolge beim 1:1 von Lazio Rom gegen den AC Parma am Sonntag die Schulter ausgerenkt. Angeblich müsse Klose deshalb drei Wochen lang pausieren, schrieben die Zeitungen.

Klose war in der 84. Minute ausgewechselt worden und wird nun in München eingehend untersucht. Der 130-malige Nationalspieler war erst Ende Oktober wieder in den Spielbetrieb zurückgekehrt. Nach einer Operation am Mittelfuß war er bis dahin schon vier Wochen ausgefallen.

Bettruhe für Özil und Merte

Mertesacker hatte schon beim 0:1 von Arsenal gegen Manchester United am Sonntag gefehlt, Özil war zwar im Einsatz, musste dann am Montag aber passen. "Beide bleibt auf Anraten der Ärzte im Bett", sagte Löw.

Er wollte am Montag mit Mertesacker und Özil noch einmal telefonieren, "um dann den Stand der Dinge zu besprechen. Rein theoretisch ist es auch möglich, dass sie in London bleiben". Das würde bedeuten, dass beide für das Italien-Spiel ausfallen und erst für die Partie am 19. November gegen England im Londoner Wembley-Stadion zur Verfügung stehen.

Löw reiste ebenfalls angeschlagen nach München an. Der 53-Jährige hatte sich nach eigenen Angaben beim Fußball in der Halle des kleinen Finger der rechten Hand ausgekugelt. "Wegen so einer Kleinigkeit falle ich am Freitag aber nicht aus", sagte er vor seinem 100. Einsatz als Bundestrainer mit einem Schmunzeln.

Am Freitag hatte der Bundestrainer 24 Spieler nominiert. Verzichten muss er sicher auf Vize-Kapitän Bastian Schweinsteiger, der erneut am Sprunggelenk operiert werden muss. Zudem fehlen sieben Monate vor der WM in Brasilien weiter die verletzten Mario Gomez, Ilkay Gündogan und Lukas Podolski.

Das deutsche Team traf sich am Montag in München, wo zunächst einige PR-Termine anstanden. Für Dienstag war das erste Training auf dem Gelände von Bayern München an der Säbener Straße angesetzt. Am Donnerstag reist die DFB-Auswahl nach Mailand, am Samstag geht es dann nach London weiter.

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