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Der Weltmeister von 1990 stärkt dem BVB-Verteidiger den Rücken. Die Abwehrreihe im DFB-Team sieht er noch nicht auf Weltklasse-Niveau.

München. Thomas Berthold hat eine Lanze für den in der deutschen Nationalmannschaft zum Reservisten degradierten Mats Hummels gebrochen. Probleme sieht der Weltmeister von 1990 auf der Position des Linksverteidigers und in der Besetzung des zweiten Innenverteidigers.

"Jedes Puzzle-Teil muss sitzen, nur dann kannst du den Titel holen. Deshalb brauchen wir bei der WM unbedingt Mats Hummels. Für mich ist er unser stärkster Innenverteidiger", schrieb Berthold in seiner Sport1-Kolumne.

Nach Ansicht des 48-Jährigen hat Deutschland "außer Philipp Lahm keinen Weltklasse-Spieler in der Verteidigung". Neben dem Kapitän müsse Hummels als spielstarker Innenverteidiger daher auf dem Platz stehen, um der Abwehr mehr Qualität zu verleihen als zuletzt.

Berthold: Abwehr nicht auf Top-Niveau

Kopfschmerzen bereitet dem gebürtigen Hanauer die weitere Besetzung der Viererkette: "Wir haben links ein Problem und auch in der Mitte mit Boateng und Mertesacker wird es in Brasilien nicht zum Titel reichen."

Thomas Berthold nahm als Spieler an drei Weltmeisterschaften teil. Höhepunkt seiner Karriere war der Gewinn des WM-Titels 1990 in Italien. In der Bundesliga war Berthold für Eintracht Frankfurt, Bayern München und den VfB Stuttgart aktiv. In der Serie A lief er für Hellas Verona und AS Rom auf.

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