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Die Qualifikation zur WM in Brasilien ist geschafft, doch es ist nicht alles Schwarz-Rot-Gold, was glänzt. Der Bundestrainer hat noch einige Baustellen offen.

Köln. Für Joachim Löw ist nach der Qualifikation vor der WM-Endrunde 2014. Und es gibt noch vieles zu tun. Das Spiel der Deutschen Nationalmannschaft erinnert oft an die Spielweise des FC Bayern unter Coach Pep Guardiola, was der Bundestrainer nicht leugnen wollte.

Gegenüber der Bild sprach der 53-Jährige von den Parallelen zum Spanier: "Unsere Philosophien sind nicht so unterschiedlich. Wir wollen beide viel Ballbesitz, wir wollen beide offensiv spielen, Lösungen nach vorne finden, offensiv verteidigen. Aber dafür steht ja auch der Fußball von Dortmund mit Jürgen Klopp."

Es gibt aber auch noch einige Baustellen im DFB-Team: "Wir haben zwei große Themen. Es geht darum, die Defensive zu stärken. Das betrifft aber die gesamte Mannschaft, nicht nur die Abwehr. Wir müssen in jedem Spiel ans Limit gehen, weil vorne der Gegner unter Druck gesetzt werden muss. Defensiv müssen wir besser werden."

Baustellen im DFB-Team

Außerdem habe man "das Spiel im letzten Drittel besser zum Abschluss zu bringen, das ist eindeutig stark zu verbessern." Löw appelliert diesbezüglich an die Konzentration seiner Kreativköpfe.

"Der finale Pass, die letzte Aktion, im Strafraum die Positionen zu besetzen, da sind wir zu fahrlässig. Wir müssen es schaffen, auch mal nur aus einer Chance ein Tor zu machen."

In Sachen Vertragsverlängerung werde Löw "in der kommenden Woche nochmal ein Gespräch mit DFB-Boss Wolfgang Niersbach und Generalsekretär Helmut Sandrock führen. Es kann sein, dass wir uns noch bis zum DFB-Bundestag am 24. Oktober geeinigt haben."

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