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Lahm auf der Sechs? Schweinsteiger im offensiven Mittelfeld? Für den Bundestrainer sind solche Maßnahmen, wie sie Pep Guardiola bei Bayern umsetzt, denkbar.

München. Unter Pep Guardiola wird Philipp Lahm, eigentlich auf den defensiven Außenbahnen beheimatet, beim FC Bayern München immer wieder ins Mittelfeld versetzt. Dass diese Maßnahme oft von Erfolg gekrönt ist, lässt Bundestrainer Joachim Löw die Umsetzung dieser auch in der deutschen Nationalmannschaft erwägen.

"Philipp Lahm hat in der Nationalmannschaft ja auch schon auf der Sechs gespielt", zitiert die Bild den Nationaltrainer. 2007 stand Lahm im Länderspiel gegen England als Mittelfeldspieler auf dem Platz. Die DFB-Elf gewann damals mit 2:1.

"Bastian kann überall spielen"

Eine Versetzung des Abwehrspielers ins defensive Mittelfeld würde auch neue Konkurrenz für Bastian Schweinsteiger bedeuten. Guardiola zog den 29-Jährigen bei Bayern nach vorne und ließ Schweinsteiger als zentralen Mittelfeldspieler auflaufen.

Ähnliches ist auch in der Nationalmannschaft denkbar: "Gerade auch Bastian kann im Mittelfeld auf jeder Position spielen. Ich erwarte das auch, wir brauchen die Variabilität, um für den Gegner unberechenbar zu sein", betonte Löw.

Löw: "Guardiola denkt da genauso wie ich"

Der Bundestrainer scheint mit Bayerns Coach zumindest in taktischer Hinsicht auf der gleichen Wellenlänge zu sein. "Ich weiß, dass Pep Guardiola in diesem Punkt genauso denkt wie ich", so Löw.

Was der Fußballlehrer von den Ideen des Spaniers letzten Endes wirklich umsetzt, wird sich im Oktober zeigen. Dann stehen die letzten WM-Qualifikationsspiele gegen Irland und Schweden an.

EURE MEINUNG: Würde Lahms Versetzung nicht eine zu große Lücke auf der Außenbahn hinterlassen?

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