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DFB-Chef Wolfgang Niersbach hält eine deutsche EM-Ausrichtung 2024 für unwahrscheinlich. Kritik hat er für die Erweiterung des Endrunden-Modus von 16 auf 24 Mannschaften übrig.

Frankfurt/Main. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat sich unabhängig von der Vergabe der Finalspiele für die EM 2020 skeptisch in Bezug auf eine deutsche Bewerbung für die Fußball-EM 2024 geäußert. Vor Deutschland seien eigentlich erst einmal Italien und Spanien an der Reihe, erläuterte Niersbach in der Sport Bild.

"Vom chronologischen Ablauf her wäre Italien im Fall einer Bewerbung vor uns an der Reihe, dort fand zuletzt 1980 eine EM statt, bei uns 1988", erklärte der 62-Jährige: "Italien könnte eine EM 2024 dazu nutzen, die veralteten WM-Stadien von 1990 zu modernisieren. Bei Spanien sieht es ähnlich aus, dort fand die EM 1964 statt. Man muss das Verfahren abwarten."

Kritik am neuen Endrundenmodus

Unabhängig vom Ausrichter hält Niersbach die Aufstockung von 16 auf 24 Mannschaften bei der kommenden Endrunde 2016 in Frankreich für falsch. "Ich habe früh vor der Erweiterung auf 24 Endrunden-Teilnehmer gewarnt, und inzwischen erkennen viele Verbände, auch die kleineren, dass es besser gewesen wäre, bei 16 Mannschaften zu bleiben", erklärte der DFB-Boss.

Dies begründete Niersbach folgendermaßen: "Der Modus ist schlechter, die Qualifikation verliert an Spannung, aber letztlich ist auf demokratischem Weg mit Mehrheit so entschieden worden, und dies ist zu respektieren."
 
EURE MEINUNG: Wieviele Teams sollten bei der EM mitspielen dürfen? 16 oder 24?

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