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Niersbach kritisierte die Ticketbörse Viagogo scharf. Die Vorgehensweise sei unseriös. Schalke hat den Vertrag mit dem Unternehmen sogar schon gekündigt.

Köln. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erwägt juristische Schritte gegen den umstrittenen Tickethändler Viagogo.

Das Unternehmen habe "schon Karten für das Länderspiel in Stuttgart gegen Chile im Jahr 2014 angeboten. Für diese Karten haben wir noch nicht mal Preise festgelegt. Diese Vorgehensweise halte ich für unseriös", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach der Bild am Sonntag.

Juristische Schritte werden eingeleitet

"Unsere Juristen befassen sich mit dem Thema. Es kann nicht sein, dass jemand Karten für unsere Veranstaltungen anbietet, obwohl er keinen entsprechenden Vertrag mit dem DFB hat" so der 62-Jährige weiter.

Bundesligist Schalke hatte kürzlich einen erst eine Woche laufenden Vertrag mit der Ticketbörse nach massiven Fanprotesten fristlos gekündigt. Viagogo erhält von Fußball-Vereinen Karten, die das Unternehmen mit teils erheblichen Preisaufschlägen verkauft.

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