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Franz Beckenbauer traut Oliver Kahn den Posten des Sportdirektors beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu.

Köln. Franz Beckenbauer traut Oliver Kahn den Posten des Sportdirektors beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu. Der ehemalige Bayern-Torwart und Champions League-Sieger von 2001 wurde zuletzt immer wieder mit dem vakanten Posten in Verbindung gebracht.

"Kahn könnte das"

"Es muss ein Kandidat in dieser Kategorie sein. Kahn könnte das, er hätte die Autorität und die Akzeptanz der Liga", sagte Beckenbauer im Interview mit dem Kölner Express: "Das muss eine starke Persönlichkeit sein. Es sollte ein ehemaliger Spieler sein, ein Ex-Profi und kein Laie aus der zweiten Reihe." Der Posten des DFB-Sportdirektors ist seit dem Wechsel von Robin Dutt als Trainer zu Werder Bremen vakant.

Beckenbauer sieht Pep-Arrangement "langfristig"

Von dem neuen Bayern-Trainer Pep Guardiola erwartet Beckenbauer, Ehrenpräsident des Rekordmeisters, unterdessen keine Wunderdinge. Er sehe es nicht so, dass der Spanier Jupp Heynckes, der die Bayern im vergangenen Jahr zum Triple geführt hat, "überholen und jetzt fünf Titel holen" müsse, sagte der "Kaiser": "Ich sehe das langfristig: Von mir aus muss er überhaupt keinen Titel holen. Ich will Freude haben am Spiel der Mannschaft. Und wenn die Spielfreude da ist, dann kommen die Titel automatisch."

BVB wird Hauptkonkurrent

Als Hauptkonkurrenten der Bayern in der kommenden Saison sieht Beckenbauer erneut Borussia Dortmund an. "Ja, ganz klar. Die Mannschaft hat sich gut verstärkt, auch wenn ich keinen Namen von den Neuen aussprechen kann", sagte der 67-Jährige. Es sei "natürlich die Frage, ob sie mit dem Armenier" den zu den Bayern gewechselten Mario Götze ersetzen könnten.

"Es wird nicht leichter"

Auf jeden Fall habe der BVB "die Herausforderung angenommen und das Geld, das sie eingenommen haben, wieder zum Teil ausgegeben. Und das zum ersten Mal jetzt. Sie sind in der Lage, Geld auszugeben. Aber es wird nicht leichter, wenn ganz Europa weiß, wie viel man zur Verfügung hat", sagte Beckenbauer: "Da sieht man mal, wie schwer sie sich tun, Geld auszugeben. Und warum? Weil sie es nicht gewohnt sind."

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