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Der Aufsichtsratsvorsitzende des FC Schalke 04 ist für seine klaren Worte bekannt. Nun äußerte sich der Fleischfabrikant zum vakanten Posten des DFB-Sportdirektors.

Rheda-Wiedenbrück. Clemens Tönnies, Aufsichtsratsvorsitzender des Fußball-Bundesligisten Schalke 04, hat Bundestrainer Joachim Löw widersprochen und sich für einen DFB-Sportdirektor mit allen Machtbefugnissen stark gemacht. "Ein DFB-Sportdirektor braucht glasklar definierte Aufgaben und Kompetenzen. Er muss auch dem Bundestrainer weisungsbefugt sein, ansonsten wäre diese Position verschenkt, man bräuchte sie nicht", sagte Tönnies dem SID: "Hat der Sportdirektor diese Kompetenz nicht, würde man auf diesem Posten nur weiter Leute verheizen."

Tönnies fordert klare Struktur

Tönnies hob hervor, dass der deutsche Fußball einen "sehr starken Bundestrainer Joachim Löw und einen sehr starken Manager Oliver Bierhoff" habe. "Wenn man der Überzeugung ist, dass man den Posten DFB-Sportdirektor braucht, dann muss eine klare Struktur geschaffen werden, sonst wird das nicht klappen", sagte der 57-Jährige.

Die DFL und der Ligaverband hatten nach dem kurzfristigen Abschied von DFB-Sportdirektor Robin Dutt (48), der Cheftrainer beim Bundesligisten Werder Bremen wurde, eine Diskussion über das künftige Anforderungsprofil des leitenden DFB-Angestellten angestoßen.

Einem Bericht der Sport Bild zufolge soll Löws Assistent Hansi Flick ein Kandidat sein. Löw hatte klargemacht, dass er keine Kompetenzen an den künftigen Sportdirektor abgeben wolle.

EURE MEINUNG: Hat Clemens Tönnies Recht?

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