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Die zuletzt gezeigten Leistungen der U-Nationalmannschaften des DFB traten eine kontroverse Diskussion los. Dazu äußerte sich der ehemalige DFB-Sportdirektor in einem Interview.

Berlin. Robin Dutt sitzt zur neuen Saison wieder auf der Trainerbank, anstatt hinter dem Schreibtisch. Als DFB-Sportdirektor war Dutt für die U-Nationalmannschaften verantwortlich. Nun sprach der neue Coach des SV Werder Bremen über das zuletzt schlechte Abschneiden der DFB-Teams.

Adrion trifft keine Schuld

Bitter verabschiedete sich die deutsche U21-Nationalmannschaft von der Europameisterschaft in Israel. 2009 noch Titelträger schied die Elf von Rainer Adrion nun bereits in der Vorrunde aus. Deutschland diskutiert fleißig, ob die spielberechtigten A-Nationalspieler bei diesem Turnier hätten auflaufen müssen. Auch darüber sprach Robin Dutt im Kicker. Topspieler wie Julian Draxler, Andre Schürrle oder Ilkay Gündogan hätten die Adrion-Elf verstärken können, was auch Adrions Wunsch war.

Robin Dutt stellte dies mit folgenden Worten klar: "Dazu muss man wissen, dass Rainer Adrion versucht hat, diese Spieler für das Turnier in Israel zu bekommen. Aber es wurde deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die Vereine und die betreffenden Spieler nur sehr wenig Interesse hatten, bei der U-21-EM dabei zu sein. Das sollte man bei der Diskussion jetzt auch berücksichtigen."

Es herrscht zwar eine Abstellungspflicht, "aber der DFB will keine Konfrontation. Sondern eine einvernehmliche Zusammenarbeit mit den Vereinen", so Dutt weiter.

EURE MEINUNG: Sollten spielberechtigte A-Nationalspieler bei großen Turnieren der U21 auflaufen?

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