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Manuel Neuer: „Ich bin die klare Nummer eins“

Trotz weniger Möglichkeiten, sich beim FC Bayern München auszuzeichnen, sieht Manuel Neuer seinen Status in der Nationalmannschaft nicht gefährdet. Er habe „das volle Vertrauen“.

Astana. Maunel Neuer hat vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Kasachstan in Astana zu seiner Beschäftigungslosigkeit in der Bundesliga und seiner Rolle in der deutschen Nationalmannschaft Stellung bezogen. Dass er gegen Frankreich nicht zum Einsatz kam, nervt Neuer noch immer.

„Ich hätte mich über einen Einsatz gefreut, weil ich mich auch mal hätte auszeichnen können. Es gab zuletzt viele Spiele bei Bayern, wo das nicht so einfach war“, so Neuer im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. In der Bundesliga musste der 26-Jährige erst elf Mal hinter sich greifen.

Frankreich-Spiel hatte Turniercharakter

Für Neuer hätte ein Testspiel-Einsatz gegen Frankreich im Februar (2:1) durchaus Bedeutung gehabt: „Das ist ein Spiel, das auch im Turnier vorkommen kann. Deutschland gegen Frankreich, das könnte bei der WM ein Halbfinale sein, oder nicht?“

Trotz der Pause gegen Frankreich sieht Neuer, der im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika zum Stammtorhüter der DFB-Auswahl avancierte, seine Position im DFB-Team nicht gefährdet: „Ich bin die klare Nummer eins. Ich habe das volle Vertrauen von den Trainern.“

„Es geht ja auch um mich“

Beim FC Bayern hat Neuer eine intakte Defensive vor sich stehen. Auszeichnen könne er sich deshalb nur selten. „Ich möchte auch im Fokus stehen und mir selbst etwas beweisen. Es geht ja auch um mich“, so Neuer.

„Ich kann ja nicht einfach in die gegnerische Hälfte rennen und mich anspielen lassen, damit ich einen Ballkontakt habe“, ergänzte er mit einem Augenzwinkern.

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