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Vor den zwei Duellen mit dem Fußball-Zwerg mahnte der Mittelfeld-Regisseur, den Gegner nicht zu unterschätzen. Selbiges riet er den Dortmundern mit Blick nach Malaga.

Frankfurt. Real Madrids Mittelfeld-Star Mesut Özil hat seine Nationalmannschaftskollegen davor gewarnt, den Gegner in den beiden Duellen gegen Kasachstan zu unterschätzen. Das gelte übrigens auch für Borussia Dortmund in der Champions League.

Warnung vor den Außenseitern

„Wir kennen ja das Phänomen, dass die vermeintlich kleinen Mannschaften gerade gegen die großen Teams über sich hinauswachsen können und 200 Prozent geben“, hob Özil im Interview mit dfb.de hervor. Gelänge es der Mannschaft, ihr Spiel durchzuziehen, „dann gehen wir nach beiden Partien als Sieger vom Platz.“

Das sei aber kein Selbstläufer. Als mahnendes Beispiel zog der 24-Jährige Real-Profi dabei das letzte Duell seines Klubs mit dem FC Malaga heran, das man mit 2:3 verlor.

Deshalb warnte der gebürtige Gelsenkirchener auch gleich Jürgen Klopp und den BVB, der im Viertelfinale der Champions League auf den Tabellensechsten Spaniens trifft: „Nicht umsonst haben sie als Sechster der Primera Division noch Kontakt nach oben. Malaga ist sehr spielstark, das haben wir selber zu spüren bekommen. Dortmund sollte also gewarnt sein.“

„Wir können genauso stark spielen wie Spanien“

Auf der Jagd nach einem großen Titel bedeuteten die Spanier bei zwei der letzten drei großen Turniere das Aus für Deutschland. Özil analysiert die Unterschiede zwischen den beiden Teams: „Wir sind leider bisher kurz vor dem Ziel gescheitert, die Spanier nicht. In der Konsequenz heißt das, dass die Spanier uns die Titel voraus haben. Und die Erfahrung, einen Titel zu gewinnen. Das darf man nicht unterschätzen."

Aber er bleibt zuversichtlich. „Spielerisch trennt uns nicht viel, wir können genauso stark spielen.“ Wolle man in Zukunft auch „noch den letzten Schritt setzen“, müsse die Mannschaft weiter „hart arbeiten und konsequent den Weg weitergehen", so Özil.

„Kann viel mehr Tore schießen“

Um 2014 endlich einen Pokal in die Höhe zu stemmen, will er sich auch persönlich verbessern: „Meine Torquote ist noch nicht so, wie sie sein könnte. Ich kann viel mehr Tore schießen." Er werde zwar immer Spielmacher bleiben, „das schließt aber nicht aus, dass ich künftig noch mehr Torgefahr ausstrahlen will.“

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