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Der Bayern-Mittelfeldspieler ist inzwischen einer der erfahrensten Akteure in der Mannschaft von Trainer Jogi Löw und er steuert unaufhaltsam in Richtung seines 100. Länderspiels.

Frankfurt/Main. Die großen Turniere wie Europa- oder Weltmeisterschaften sind die Kür, die Qualifikation für diese Ereignisse ist so etwas wie die lästige Pflicht, wenn man für die Nationalmannschaft Deutschlands spielt. Und ihm Rahmen der WM-Qualifikation spielt das DFB-Team am Freitag in Kasachstan – und Bastian Schweinsteigergeht einen weiteren Schritt in Richtung seines 100. Länderspiels.

Den Meilenstein im Blick

„Natürlich nimmt man sowas wahr. Es ist etwas ganz Besonderes, für die Nationalmannschaft zu spielen. Ich freu mich darauf, bin stolz darauf, für die Nationalmannschaft zu spielen“, sagte der Bayern-Star zum in ein paar Monaten anstehenden Jubiläum, das unter anderem Spieler wie Michael Ballack nicht feiern durften. Mit nur 28 Jahren erreicht Schweinsteiger aller Voraussicht nach den Meilenstein im schwarz-weißen Trikot – und er hat eine gewisse Veränderung bei sich bemerkt: „Es ist wie in einem ganz normalen Beruf auch: Wenn man lange dabei ist, wächst man in eine andere Rolle und bekommt mehr Verantwortung“, sagte Schweinsteiger während der DFB-Pressekonferenz am Mittwoch.

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„Kein Problem“

Ein Titel wäre allerdings auch ein passendes Geschenk oder eine treffende Belohnung für die Karriere des Mittelfeldspielers. Bei den großen Turnieren reichte es zuletzt nicht – auch, weil sich mit Spanien ein echtes Top-Team die drei Pokale sicherte. Seitdem sind die Spieler um Xavi, Iniesta und Co. der Maßstab für das DFB-Team. „Es ist kein Problem, wenn man mit der besten Mannschaft seit 2008 verglichen wird. Das ist ja eine Ehre“, findet es Schweinsteiger nicht schlimm, wenn er und seine Mitspieler immer wieder auf den amtierenden Welt- und Europameister angesprochen werden.


„Würde auch nicht früher sterben“

Und er sieht auch weiterhin noch Unterschiede zwischen der Mannschaft von Joachim Löw und der von Vicente Del Bosque: „Die Spanier haben noch diese Perfektion drin. Die haben das vor zehn Jahren von Grund auf an gelernt. Wir sind dabei, diese Perfektion auch in unser Spiel reinzubringen“, berichtete er von den Fortschritten im DFB-Team. Einmal Welt- oder Europameister werden – das wäre die Krönung für eine der talentiertesten Generationen, die Deutschland in letzter Zeit hatte. Bastian Schweinsteiger sieht das etwas nüchterner: „Wenn wir keinen Titel holen, würde ich auch nicht früher sterben“, erklärte er flapsig.

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