Stefan Kießling in puncto Nationalelf wenig optimistisch: „Thema ist gegessen“

Deutschlands erfolgreichster Knipser bekam für die anstehenden WM-Quali-Spiele erneut keine Einladung und glaubt nicht mehr an eine Fortsetzung seiner DFB-Karriere unter Löw.
Leverkusen. Nachdem sich Bundestrainer Joachim Löw am vergangenen Donnerstag erneut dazu entschieden hatte, Stefan Kießling trotz des Ausfalls von Miroslav Klose nicht für die beiden WM-Qualifikations-Spiele gegen Kasachstan zu nominieren, hat der 29-Jährige das Thema Nationalmannschaft nun abgehakt: Unter Löw rechnet er sich keinerlei Chancen mehr aus.

Löw ändert seine Meinung

Gegenüber der Bild äußerte sich der Leverkusener nicht gerade optimistisch: „Durch die Aussagen, die er getätigt hat, und auch wie er das Ganze rübergebracht hat, mache ich mir da keine großen Hoffnungen. Für mich ist es in Ordnung, dass das Thema gegessen ist.“

Im Januar sprach Löw mit Blick auf den 1,91-Meter großen Angreifer noch von einer „Alternative für uns“, bei der Bekanntgabe des aktuellen Kaders hieß es nun jedoch, dass „die Luft international schnell dünner“ werde. Es hänge auch „auch immer von der Philosophie eines Trainers“ ab.

Comeback nach der Zeit von Löw?

Gänzlich aus der Nationalelf zurücktreten will der Leverkusener jedoch noch nicht, unter einem neuen Nationaltrainer sei schließlich alles möglich: „Warum sollte ich zurücktreten? Um Gottes Willen. Im Fußball kann alles immer ganz schnell gehen. Aber ich sehe keine großen Chancen mehr bei ihm. Deshalb ist das für mich okay.“

Löw, der beim DFB noch einen Vertrag bis nach der Weltmeisterschaft 2014 besitzt, plant im Sturm neben dem einzigen klassischen Mittelstürmer Mario Gomez noch mit den Dortmundern Mario Götze und Marco Reus, wobei letzterer das erste Spiel wegen einer Gelbsperre verpassen wird.

Unter anderem hatte sich Bayern-Trainer Jupp Heynckes für eine Nominierung von Kießling ausgesprochen.

EURE MEINUNG: Hätte Löw dem Leverkusener eine Chance geben sollen?

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