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Per Mertesacker: „Es gibt keine Absicht, zurückzukehren“

Der Abwehrspieler ist inzwischen einer der Routiniers in der DFB-Elf. Er hat bereits zwei Pflichtspiele auf Kunstrasen absolviert und hat damit den Kollegen einiges voraus.

Frankfurt/Main. Die Nationalmannschaft Deutschlandsbereitet sich in Frankfurt am Main auf das WM-Qualifikationsspiel gegen Kasachstan vor, das am Freitag in Astana ansteht. Beim Duell gegen den Außenseiter gibt es für das DFB-Team einige Besonderheiten, der späte Anstoß um Mitternacht Ortszeit gehört dazu – und auch der Kunstrasenplatz, auf dem gekickt wird.

Erste Wahl

Bereits in der EM-Qualifikation musste Deutschland in Kasachstan ran uns siegte damals. Mit dabei war auch Abwehrspieler Per Mertesacker, der nach den verletzungsbedingten Absagen von Mats Hummels und Holger Badstuber in der Defensivzentrale erste Wahl für Trainer Joachim Löw ist. „Es war ein schwieriges Spiel, wozu auch der Bodenbelag beigetragen hat. Aber wir haben damit gute Erfahrungen gemacht – und mit diesem positiven Gefühl sollten wir auch ins Spiel gehen“, sagte Mertesacker am Dienstag und verwies auf den Auswärtssieg in der Bilanz.

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Klares Erfolgsrezept

Mario Götze war damals noch nicht dabei, doch auch er kennt sich mit dem besonderen Belag aus. „Ich bin noch nicht so weit weg von der Jugend, da haben wir relativ häufig auf Kunstrasen gespielt“, erklärte der Dortmunder und fügte hinzu: „Dadurch, dass es keine Unebenheiten gibt, kann man schnellen Fußball spielen. Man versucht, offensiv über die Außen zu kommen und Tempo zu machen.“ Das Erfolgrezept ist genannt – und jetzt muss der Plan nur noch in die Tat umgesetzt werden.

„Mein Lieblingsthema“

Die Pressekonferenz in der DFB-Zentrale nutzte Arsenals Abwehrspieler Per Mertesacker dazu, um mit den Gerüchten über eine mögliche Rückkehr in die Bundesliga aufzuräumen. „Das ist ein wunderschönes Thema, mein Lieblingsthema“, sagte der ehemalige Hannoveraner und Bremer ironisch. „Es ist so, dass in England gewisse Dinge anders laufen. Man fährt nicht nur auf der linken Seite, sondern die Presse ist auch meist ausgeschlossen und das führt dazu, dass viel spekuliert werden muss“, erklärte Mertesacker die Entstehung des Gerüchts aus seiner Sicht.

„Respekt ausbauen“

Und er stellte klar: „Es gibt keine Absicht von mir, nach Deutschland zurückzukehren. Und ich möchte den Respekt, den ich mir beim Trainer und beim Verein erarbeitet habe, ausbauen.“ Damit dürfte das Thema erledigt sein – und die Konzentration von allen Beteiligten beim DFB gilt nun Kasachstan, der Zeitverschiebung und dem Kunstrasen.

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