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In einem Wahnsinns-Pokalfight zogen die Mainzer am Abend den Kürzeren gegen den Badener Gegner. Nach dem Spiel äußerten sich die Trainer der Teams.

Mainz. Der 1. FSV Mainz 05 sah im DFB-Pokal-Viertelfinale nach zwei frühen Toren gegen den SC Freiburg lange wie der sichere Sieger aus. In Überzahl kamen die Gäste letztlich zum Ausgleich in letzter Sekunde und drehten die Partie in der Verlängerung gänzlich zu ihren Gunsten - 3:2 (2:2, 0:2). Die Trainer Thomas Tuchel und Christian Streich nahmen nach Abpfiff Stellung zur Partie.

„Extremer Schaden“ durch Platzverweis

„Wir haben uns völlig allein um den Lohn der Arbeit gebracht, und das tut sehr weh. Nach dem schnellen 2:0 haben wir keine Sicherheit reinbekommen“, so der Mainzer Coach laut Kicker. In der zweiten Halbzeit habe man es sehr viel besser gemacht und totale Kontrolle über das Spiel gehabt. „Es war eher eine Frage der Zeit, bis das 3:0 fällt.“

Schließlich folgte die Schlüsselszene des Spiels: In der 65. Spielminute wurde Rechtsverteidiger Zdenek Pospech mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen. „Mit der Gelb-Roten Karte haben wir uns einen Bärendienst erwiesen, damit haben wir uns selbst einen extremen Schaden zugefügt. Der Elfmeter war kein klarer, aber man kann ihn wohl geben.“

Streich lobt die Moral

SC-Trainer Streich lobte im Anschluss vor allem die Einstellung seiner Mannen nach dem frühen Rückstand. „Wir haben am Anfang Probleme gehabt und waren sehr unsortiert. Aber die Mannschaft hat alles gegeben, wie immer, und dann waren wir die Glücklichen“, und führte fort. „Wir haben gewonnen, weil diese Mannschaft Moral hat. Wenn wir heute verloren hätten, hätte sie trotzdem Moral gehabt. Ich bin dankbar dafür, dass ich diese Mannschaft trainieren darf.“

EURE MEINUNG: War Pospechs Platzverweis der Knackpunkt im Spiel?

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