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Franck Ribery äußert sich über die Zukunft seines Trainers Jupp Heynckes, den FC Bayern als Adresse für Topspieler und die Reservisten-Rolle von Arjen Robben.

München. Franck Ribery spielt beim FC Bayern München eine überragende Saison. Im Interview mit der Sport Bild sprach der Franzose über die Zukunft seines Trainers Jupp Heynckes, den FC Bayern als attraktive Adresse für Topspieler und das Reservisten-Dasein von Teamkollege Arjen Robben.

Ribery lobt Heynckes

Im Sommer ist für Jupp Heynckes Schluss beim Rekordmeister - sein Nachfolger steht mit Pep Guardiola schon fest. Doch wenn es nach Franck Ribery geht, ist die Trainerkarriere des 68-Jährigen danach noch lange nicht vorbei. Der Mittelfeld-Star kann sich seinen Coach sogar als Bundestrainer vorstellen. „Wenn Jupp Heynckes noch Lust haben sollte, die deutsche Nationalmannschaft zu trainieren, wäre er der geeignete Mann, falls Jogi Löw 2014 aufhören sollte. Dass Heynckes die Qualität dafür mitbringt, hat er bei Bayern gezeigt. Er hätte dann ein Jahr Pause, um sich nach dieser Auszeit der neuen Aufgabe voll zu widmen.“

Den FC Bayern selbst sieht Ribery nach der Guardiola-Verpflichtung längst auf einer Stufe mit Real Madrid oder dem FC Barcelona. Nicht umsonst ziehe es Topspieler wie Javi Martinez nach München: „Früher schauten die Topspieler aber doch eher nach Barcelona, Madrid oder nach der Premier League. Nun hat man aber das Gefühl: Am liebsten würden plötzlich viele Weltklasse-Spieler nur zu gerne zum FC Bayern kommen. Auch dass wir die vergangenen drei Jahre zweimal im Champions-League-Endspiel standen, spricht für sich“, meint der 29-jährige Nationalspieler.

„Wir brauchen Arjen“

Dass durch die vielen Topspieler auch der Konkurrenzkampf steigt und im Fall von Arjen Robben prominente Opfer fordert, weiß auch Ribery. Dennoch ist er sich sicher, dass der Holländer weiterhin unverzichtbar ist: „Natürlich ist die Situation nicht einfach für Arjen, genauso wenig für den Trainer. Aber Arjen muss auch sehen, dass er lange verletzt war und die Mannschaft in der Phase gut gespielt hat. Es gab daher keinen Grund, etwas zu verändern. Wir wissen trotzdem alle: Wir brauchen Arjen, sein Moment wird kommen. Im Moment muss er sich eben in Geduld üben.“

Ribery wechselte 2007 von Olympique Marseille nach München. Er absolvierte seitdem 144 Bundesliga-Spiele für den Rekordmeister, erzielte 47 Treffer und steuerte 70 Torvorlagen bei.

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