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Wenige Spieler haben unter Bundestrainer Löw ihren Platz in der Mannschaft sicher. Keeper Manuel Neuer zählte immer dazu. Bis jetzt...

Paris. Er ist die Nummer eins in Deutschland. Schon wegen seines Klubs. Manuel Neuer steht beim FC Bayern München ganz hinten. Wer beim besten deutschen Verein zwischen den Pfosten steht, hat im Dress der deutschen Nationalmannschaft stets beste Karten. Garantien aber gibt es unter Bundestrainer Joachim Löw nicht. Er will Konkurrenz-Kampf auf allen Positionen. Den dürfte Löw jetzt bekommen.

Neuer reagierte enttäuscht

Denn beim Länderspiel am heutigen Abend gegen Frankreich wird Adler im Kasten stehen. Manuel Neuer sitzt auf der Bank, reagierte angefressen. „Bei einem solchen Spiel wäre ich gerne dabei gewesen“, sagte Neuer. Und auf die Entwicklung von Adler angesprochen erklärte der Keeper vom deutschen Rekordmeister: „Ich habe seine Entwicklung nicht verfolgt, weil ich bei Bayern spiele.“ Keine allzu souveräne Reaktion für die deutsche Nummer eins.

Adler völlig abgeklärt

Viel abgeklärter sprach da schon Adler, der auf die Neuer-Kritik gewohnt souverän reagierte: „Ich habe das nicht mitgekriegt. Es ist sein gutes Recht. Ich bin nicht in der Position, das zu bewerten.“ Der Keeper vom Hamburger Sportverein scheint aktuell einfach still genießen zu wollen. Diese Ruhe könnte ihm dann womöglich auch in den kommenden Monaten weiterhelfen. Denn ganz abgeschrieben ist Adler nicht.

DER VERGLEICH | René Adler vs. Manuel Neuer*

Bundesliga 2012/2013

Spiele: 20

Gegentore:
26

gehaltene Schüsse:
76 Prozent

Spiele ohne Gegentor:
6

Glanzparaden:
13

gefangene Flanken: 26
Bundesliga 2012/2013

Spiele: 20

Gegentore:
7

gehaltene Schüsse:
86 Prozent

Spiele ohne Gegentor:
14

Glanzparaden:
3

gefangene Flanken: 20

*Quelle: bundesliga.de

Wenn Löw von Manuel Neuer als Nummer eins redet, dann betont er gerne, dass dieser Zustand aktuell so sei. Im Fußball ist klar, was gemeint ist: Ändern kann sich das recht flott. Und so kann Adler nur seine Leistung abrufen und überzeugen. Dann könnte er womöglich in den kommenden Monaten doch gefährlich für Manuel Neuer werden. Auch wenn der Bayern-Keeper in den vergangenen Jahren mit starken Leistungen zurecht seinen Platz in der Mannschaft des DFB einfahren und behaupten konnte.

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