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Joachim Löw hat eine Nominierungsgarantie für Stefan Kießling bestritten, nachdem er ihn auch für das Testspiel gegen Frankreich nicht nominierte.

Frankfurt. Bundestrainer Joachim Löw hat bestritten, dem Leverkusener Stürmer Stefan Kießling für die WM-Qualifikationsspiele im März gegen Kasachstan eine Nominierungsgarantie gegeben zu haben.

„Ich habe kein Comeback von Kießling angekündigt. Ich habe keinerlei Aussage gemacht, sondern es offen gehalten“, sagte Löw am Freitag dem SID: „Ich habe lediglich gesagt, dass es jetzt, für das Spiel gegen Frankreich, der falsche Zeitpunkt ist.“

Löw wolle Kießling Perspektive bieten

Grundsätzlich will Löw die Situation des derzeit erfolgreichsten Bundesliga-Stürmers, der seit der WM 2010 nicht mehr nominiert wurde, „immer neu bewerten“. Klar sei eines. „Ich werde Kießling nicht für ein Spiel zurückholen, sondern dann, wenn ich ihm eine berechtigte Hoffnung und Perspektive bieten kann“, stellte Löw klar: „Stefan war schon bei uns dabei uns ist auch kein ganz junger Spieler mehr. Deshalb würde es ihm nicht gerecht werden, ihn nur für einen Kurzeinsatz zurückzuholen.“

Klose und Gomez haben die Nase vorne

Der 29-Jährige, der die Torschützenliste der Bundesliga mit 13 Toren anführt, habe „zuletzt ohne Zweifel bemerkenswert gespielt“. Dennoch ist der Leverkusener im Kampf um einen Platz im Kader für die WM 2014 derzeit noch in der Rolle des Herausforderers. „Wenn wir alle Positionen doppelt besetzen, dann sehe ich Miroslav Klose und Mario Gomez derzeit noch eine Nasenlänge voraus“, sagte Löw: „Beide verkörpern in hohem Maße unsere Spielphilosophie.“

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