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Der DFB-Sportdirektor fordert, sich nicht auf dem bislang Erreichten auszuruhen, sondern zu schauen, wo man noch etwas optimieren kann, damit man den Status quo beibehält.

Frankfurt. DFB-Sportdirektor Robin Dutt hat eine Bilanz seiner ersten sechs Monate im Amt gezogen und seine Visionen und Pläne, zusammengefasst als zentrale Formel „EsA – Erfolg sind ALLE“, in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes in Frankfurt am Main präsentiert.

„Neue Wege gehen und alle Ressourcen nutzen“

Der 48-Jährige warnte bei dfb.de davor, sich nicht mit dem relativ erfolgreichen Status quo des deutschen Fußballs zufrieden zu geben: „Es darf nicht so sein, dass wir erst nach Rückschlägen etwas ändern.“ Zwar zähle die A-Nationalmannschaft momentan zu den besten weltweit, allerdings müsse man, dass dies so bleibt, neue Wege gehen und alle Ressourcen nutzen.

Dutt erklärte weiter: „Die anderen Nationen werden aufholen. Wenn wir jetzt nichts tun, werden es eines Tages zehn, zwölf Nationen sein, die sich um die Plätze in den Halbfinals bewerben.“ Dadurch sinke die Titelwahrscheinlichkeit für die DFB-Auswahl.

Sportkompetenzteam und Austausch mit Vereinen und Verbänden

Des Weiteren sprach der ehemalige Trainer von Bayer 04 Leverkusen von den Plänen, ein Sportkompetenzteam zu bilden. Dieses solle sich aus den hauptamtlichen Trainern aller DFB-Mannschaften, aus Spezialisten der einzelnen Kompetenzbereiche sowie den Trainerausbildern zusammensetzen und sich immer zu Wochenbeginn für ein paar Tage treffen, um das Wochenende zu analysieren.

In der zweiten Wochenhälfte kündigte Dutt einen Austausch vor Ort mit Vereinen und Verbänden an. So solle etwa der U17-Trainer des DFB sich mit den U17-Trainern der Bundesligisten besprechen.

DFB folgt Dutts Konzept „inhaltlich voll und ganz“

Darüber hinaus äußerte er den Plan, ein zentrales Sportkompetenz-Zentrum zu errichten: „Ein solches Zentrum kann viele wichtige Funktionen abdecken. Aus meiner Sicht ist wichtig, dass wir eine sportliche Heimat für unsere hauptamtlichen Mitarbeiter haben.“

Der Sportdirektor genießt bei der Realisierung seines Projektes die Rückendeckung des Verbandes. So erklärte DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock: „Wir folgen dem inhaltlich voll und ganz.“

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