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Weltfußballer-Wahl: Löw stimmte für Özil und Neuer

Der Nationaltrainer hat seine Stimmen zwei DFB-Schützlingen gegeben. Weitere Stimmen für Özil und Neuer kamen aus exotischen Gebieten.

Zürich. Bundestrainer Joachim Löw hat bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres fest zu seinen Nationalspielern gehalten. Der 52-Jährige hatte als einziger Wahlberechtigter seine ersten beiden Stimmen für Mesut Özil (Real Madrid) und Torwart Manuel Neuer (Bayern München) abgegeben. An dritte Position hatte Löw den Spanier Xavi gesetzt.

Özil 14., Neuer 19. - Exoten stimmen für Özil

Beim vierten Triumph des Argentiniers Lionel Messi belegte Özil mit 0,41 Prozent der Stimmen den 14. Platz, Neuer erreichte Rang 19 (0,21). Damit blieb Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus der einzige deutsche Weltfußballer des Jahres (1990/inoffiziell und 1991).

Die weiteren Stimmen für Özil und Neuer waren aus eher exotischen Gebieten gekommen. So gab unter anderem Baten Raymond, Kapitän der Nationalmannschaft Arubas, Özil seine Zweitstimme.

Auch in Korea erfreut sich der Spielmacher anscheinend großer Beliebtheit - die Spielführer sowohl von Nord- als auch von Südkorea hätten Özil gerne als dritten Finalisten bei der Gala im Züricher Kongresshaus gesehen. Neuer wurde unter anderem vom Trainer des Libanon, Bucker Johannes Theodor, nach Messi für den Titel vorgeschlagen.

Löw hatte bei der Abstimmung zum Trainer des Jahres den neunten Platz vor Bayern Münchens Jupp Heynckes belegt. Bester deutscher Trainer war Jürgen Klopp von Meister Borussia Dortmund auf Rang sechs. Die Abstimmung wurde weltweit unter Journalisten sowie den Spielführern und Trainern der Nationalmannschaften durchgeführt.

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