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Bisher war Spanien das Modell, an dem der DFB sich orientierte. Manager Oliver Bierhoff schwebt dank des gestiegenen Niveaus in Deutschland jetzt aber ein neues System vor.

Frankfurt. Oliver Bierhoff, Manager der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, sprach in einem Interview mit dem Focus über die international beeindruckende Bilanz der deutschen Vereine. Mit der Nationalmannschaft soll es 2014 endlich wieder für einen Titel reichen – dank eines neuen Systems.

Deutsche Klubs besser - DFB-Elf auch?

Aufgrund der guten Vorstellungen der Bundesligavereine in den internationalen Wettbewerben sieht Bierhoff den Druck auf die Nationalmannschaft weiter steigen: „Durch die exzellenten Leistungen von Dortmund, Schalke 04 und dem FC Bayern München in der Champions League und den Durchmarsch der vier deutschen Klubs in der Europa League sind die Ansprüche an die Nationalmannschaft sicher zusätzlich gestiegen.“

Doch wegen der „vielen hochbegabten, jungen Spieler“ sieht der 44-Jährige die Nationalmannschaft bereit für den WM-Titel. „Natürlich wollen und können wir den Titel holen“, so der gebürtige Karlsruher. Im Ausscheiden von der Europameisterschaft dieses Jahr erkennt Bierhoff derweil einen Lernprozess. Der internationale Konkurrenzkampf werde die Spieler noch zusätzlich beflügeln.

Man könne durch die Spielstärke der Mannschaft „ein ganz neues System entwickeln, das die Erfolgsmodelle Spaniens oder des FC Barcelona ablösen kann“ so Bierhoff und verweist auf Spieler wie Götze, Reuss oder Özil. Ob er dem DFB auch nach Beendigung der WM-Qualifikation in seiner jetzigen Rolle erhalten bleibt, weiß Bierhoff noch nicht: „Die Frage werde ich mir bis zum Abschluss der Qualifikation stellen müssen. Ich habe sie bis jetzt noch nicht für mich beantwortet.“

EURE MEINUNG: Wie könnte das von Bierhoff genannte System aussehen?

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