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Roman Weidenfeller tritt gegen Jogi Löw: „Nie eine faire Chance bekommen“

Im Prestigeduell gegen die Niederlande fehlt Roman Weidenfeller mal wieder im Kader des DFB, obwohl er konstant gut hält. Frustiert ist er aber nicht, eher „verwundert.“

Dortmund. Am Abend treffen die deutsche Nationalmannschaft und die niederländische Auswahl aufeinander. Wieder mit dabei ist René Adler, doch einer fehlt seit jeher: Roman Weidenfeller vom Doppelmeister und Pokalsieger Borussia Dortmund hatte nie den Adler auf der Brust.

„Es war immer mein großer Traum, mit dem Adler auf der Brust zu spielen“

Trotz vieler konstanter Spielzeiten reichte es nie für eine Berufung in die Auswahl. Doch frustriert ist er nicht, sondern „eher verwundert. Natürlich war es immer mein großer Traum, mit dem Adler auf der Brust zu spielen. Ich habe über Jahre konstant gute Leistungen gezeigt, aber bei Löw nie eine faire Chance bekommen“, wie er der Bild verriet und auch gleich erklärte: „Vielleicht gab es aus meinem früheren Umfeld die eine oder andere unglückliche Aussage, die letztendlich die Tür zugeschlagen hat. Ich habe mir persönlich nix vorzuwerfen.“

Viele Debütanten - viele aber auch wieder weg

In den Jahren unter Löw nominierte der Bundestrainer insgesamt 52 Debütanten für die Nationalmannschaft, viele sind wieder von der DFB-Bühne verschwunden, alles ist „schnelllebiger“ geworden, wie auch der BVB-Keeper beobachtet hat: „Früher musste man über Jahre starke Leistungen zeigen. Es gibt heute aber auch genug Spieler, die nach ihrem Nationalelf-Debüt wieder von der Bildfläche verschwunden sind.“

„Jetzt jagt ein Höhepunkt den nächsten“

Wie lange Weidenfeller noch auf hohem Niveau agieren will, macht er von seinem körperlichen Zustand abhängig. Wenn alles gut läuft, dann hofft der Schlussmann auch noch mit 40 Jahren das Tor hüten zu können, denn zur Zeit fühle er sich „topfit.“ „Momentan genieße ich die vielleicht schönsten Momente meiner Karriere. Jetzt jagt ein Höhepunkt den nächsten. Meister, Pokalsieger und nun Champions League – einfach nur klasse“, schwärmt Weidenfeller.

EURE MEINUNG: Hätte Weidenfeller wirklich schon lange eine Berufung in den DFB-Kader verdient gehabt?
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