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Der DFB-Manager ist unter die Autoren gegangen und gab nun sein Erstlingswerk mit dem Titel „Spielunterbrechung“ heraus.

München. Oliver Bierhoff ist Manager der deutschen Nationalmannschaft und jetzt auch Autor. Der 44-Jährige veröffentlichte sein erstes Buch „Spielunterbrechung“. In München traf er sich mit der tz und sprach über sein Debüt als Schriftsteller.

„Fußball ist ein Spiegelbild der Gesellschaft“

„Ich wollte immer mal ein Buch schreiben, aber keine Biografie, auch keinen Ratgeber und auch kein Fußballbuch. Der Fußball ist auch ein Spiegelbild der Gesellschaft. Das wollte ich einfach mal aufzeigen“, beschreibt Bierhoff den Inhalt seines Buches und sagt weiter: „Ich habe über die Jahre hinweg für mich selber Artikel gesammelt, Zitate hergenommen und einiges aus Gesprächen gezogen. Es sind hauptsächlich meine Gedanken und Erfahrungen.“

Seinen Spielern will der DFB-Manager sein Erstlingswerk nicht aufzwingen: „Ich habe es den Leuten aus dem Betreuerkreis geschenkt, weil die natürlich sehr stark dran interessiert sind. Bei den Spielern wollte ich nicht so fordernd sein – hinterher gerät noch einer in Konflikt, mir sagen zu müssen, dass er das Buch nicht gelesen hat“, erklärte der 44-Jährige mit einem Lachen.

„Wir nehmen das sehr ernst“

Schon kommenden Mittwoch rückt Bierhoff wieder als Manager der deutschen Nationalmannschaft in den Fokus, diese trifft in Amsterdam auf die Niederlande. Für den Ex-Fußballer, der die Ansetzung des Freundschaftsspiels bei den Klub-Verantwortlichen verteidigte, eine trotz allem wichtige Partie: „Wir nehmen das Spiel sehr ernst! Die Holländer werden hochmotiviert sein, engagiert die Sache angehen. Und wir wollen natürlich nach dem 4:4 noch einen guten Abschluss bekommen und auch zeigen, dass wir 90 Minuten konzentriert unsere Leistung abrufen können.“  

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