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Mit 83 Länderspielen zählt „Merte“ zu den erfahrensten Spielern im DFB-Team. Er hofft auf die nächste Entwicklungsstufe der Nationalmannschaft und warnt vor den Schweden.

Berlin. Durch die Verletzung von Mats Hummels rückt Per Mertesacker beim DFB-Team wieder in den Fokus. Beim 6:1-Sieg gegen Irland konnte der Routinier bereits wieder überzeugen.

Gegentor verärgert „Merte“ trotz Schützenfest

Auch wenn der Sieg überzeugend war, scheint der Gegentreffer die Defensive der deutschen Nationalmannschaft zu schmerzen: „Wir haben den Iren wenige Möglichkeiten gegeben, ein Tor zu erzielen. Das war insbesondere in der Anfangsphase wichtig. In der letzten Szene haben wir nicht mehr die Ordnung gehalten, die nötig ist und die wir in den 90 Minuten zuvor sehr konsequent hatten. Das ist zwar nur ein Schönheitsfehler, doch wir werden uns das Tor noch einmal angucken und aufarbeiten. Ein Gegentor ärgert mich immer, aber mit dem Spiel insgesamt bin ich sehr zufrieden“, so Mertesacker gegenüber dfb.de.

Vorbild Borussia Dortmund

Der 28-Jährige forderte schon des Öfteren, sich im Spielstil an Borussia Dortmund zu orientieren: „Es ist doch klar, dass man sich bei erfolgreichen Mannschaften und Spielstilen immer Kleinigkeiten abschauen kann. Wir müssen noch einiges lernen, um dahin zukommen, dass wir Spitzenmannschaften wie Spanien nicht nur fordern sondern auch überfordern können. Dazu fehlt uns noch etwas, besonders im läuferischen Bereich. Man hat bei Dortmund gesehen, dass sie da ihre Qualitäten haben, dass sie Gegner so unter Druck setzen können, dass diese Probleme bekommen.“

Alle Augen auf Ibrahimovic

Nächster Gegner ist die schwedische Elf. Im Team der Skandinavier ist vieles auf Zlatan Ibrahimovic ausgerichtet. Auch Mertesacker weiß um die Stärken des schwedischen Kapitäns: „Er hat individuell eine unglaubliche Stärke, er ist gut in der Luft, geht zu jedem Ball, ist technisch stark, hat gute, überraschende Bewegungen und Aktionen drauf. Gegen ihn zu spielen, wird eine besondere Herausforderung. Aber nicht für mich individuell, sondern für die gesamte Defensive. Wir werden das in der Gruppe lösen, auch Defensive ist Teamarbeit.“

Gute Bilanz gegen Schweden

Gegen Schweden ging die DFB-Elf meist als Sieger vom Platz. Auch der Wahl-Engländer zieht viel Positives aus den vergangenen Duellen und warnt dennoch: „Wir haben gegen Schweden eigentlich immer gute Ergebnisse erzielt, weil jeder von uns seine Leistung abgerufen hat. Und das ist auch notwendig gegen Schweden.“

„Diesen Fehler werden wir nicht machen“

„Die Schweden haben sich immer wieder für die großen Turniere qualifiziert, zuletzt ja auch für die EM. Das ist nicht alles wegen Ibrahimovic. Schweden hat insgesamt eine gute Mannschaft. Sie haben einige Spieler, die ihr Niveau international schon bewiesen haben. Wenn wir sie unterschätzen, wird es gefährlich. Aber diesen Fehler werden wir nicht machen“, so Mertesacker weiter.

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