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Der frühere deutsche Nationalspieler beurteilt die Entwicklung von Marco Reus durchweg positiv. Seiner Ansicht nach ist er aus der DFB-Elf nicht mehr wegzudenken.

Berlin. Nach dem überzeugenden 6:1-Erfolg der deutschen Fußballnationalmannschaft am vergangenen Freitag gegen Irland äußerte sich Günter Netzer zum guten Auftreten der Mannschaft von Trainer Joachim Löw. Zudem hob er einige Akteure gesondert hervor. In erster Linie blieb ihm dabei der Auftritt von Marco Reus im Gedächtnis.

„Schweinsteiger eine positive Erscheinung“

In seiner sonntäglichen Kolumne in der Bild am Sonntag schrieb Netzer zum Spiel in Dublin: „Die Mannschaft hat von Beginn an die spielerische Variante gewählt, die den Klassenunterschied schnell deutlich gemacht hat. So war es eine reine Frage der Zeit, wann die Tore fallen.“ Die Mannschaft habe sich in einer guten Balance befunden und es fast durchgängig geschafft, den Rhythmus zu halten.

In seinem ersten Länderspiel nach der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine sei Mittelfeldspieler Bastian Schweinsteiger dabei positiv in Erscheinung getreten. „Aber ich stelle weiter höchste Anforderungen an ihn. Er kann sich nur an den Leistungen messen lassen, die er schon mal gezeigt hat und zu denen er auch weiterhin fähig ist“, so Netzer weiter.

Kroos für Startelf geeignet

Mit Freude verfolge der 68-Jährige die derzeitige Entwicklung von Toni Kroos. Der Spieler des FC Bayern München spielte nach seiner Einwechslung zur Halbzeit gegen Irland groß auf und erzielte zwei Treffer. „Er ist ein äußerst wichtiger Spieler für die Mannschaft und wird im Augenblick noch überwiegend aus taktischen Gesichtspunkten eingesetzt“, so der ehemalige Spieler von Borussia Mönchengladbach.

„Ich halte ihn aber aufgrund seiner Fähigkeiten für geeignet, in die Stammelf zu kommen. Denn man hat gesehen, welche Klasse er besitzt. Aber es gilt für ihn auch, Geduld zu bewahren auf dem Weg zum Stammspieler.“

Reus aus DFB-Elf nicht mehr wegzudenken

Ein noch größeres Lob bekommt nur Marco Reus. Der Dortmunder Borusse sei aus der Nationalmannschaft nicht mehr wegzudenken. „Mir imponiert dieser Junge, der eine Besessenheit für den Fußball vorlebt. Er bringt sich in jedem Spiel auf eine Art und Weise ein, die bewundernswert ist.“

Der Leidtragende ist Lukas Podolski, der seinen Platz auf der linken Außenbahn vorerst an den 23-Jährigen verloren hat. „Für Podolski gibt es derzeit keine Möglichkeit, Reus aus der Startelf zu verdrängen. Obwohl Podolski bestätigen kann, dass er sich erstaunlich schnell und gut bei Arsenal London eingelebt hat. Er nimmt die Aufgabe in England an, man hat das Gefühl, dass er dort angekommen ist“, schließt Netzer seine Beurteilung ab.

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